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Wenn wir gemeinsam zurückkehren
Keil
In einer dunklen und windigen Nacht naht die Zeit der Plünderungen.
Sie hatte diesen tiefgründigen Sprüchen, die in der Kampfkunstwelt weit verbreitet waren und auswendig gelernt wurden, keinen Glauben geschenkt. Doch als es darauf ankam, war sie von ihrer Zuverlässigkeit beeindruckt.
Sie suchte lediglich einen Unterschlupf vor dem Regen, doch stattdessen geriet sie in eine klassische Szene aus „Geschichten aus der Welt der Kampfkünste“.
In der stockfinsteren Nacht stand in einem verfallenen Tempel eine wunderschöne Frau mit zerknitterter Kleidung. Das Einzige, was seltsam war, war, dass diese schöne Frau ein Mann war.
Er hatte den Kopf gesenkt, sein langes, nasses Haar fiel kaskadenartig über den Boden und bot in dem herbstlichen Regen in den leeren Bergen einen einzigartigen Anblick.
"Ah Kuang?" Die Schöne sprach leise, und der Tempel war von einem reichen Duft erfüllt.
Dieser Geschmack...
Sie hielt sich schnell die Nase zu; es war eine so starke Dosis, dass sie einen Elefanten töten könnte.
"Ah Kuang?" Die heisere Stimme klang merklich langsamer, als wäre es eine zögerliche Frage.
Seiner Ausstrahlung nach zu urteilen, schien er keine Kampfkünste zu beherrschen. Für einen Normalsterblichen war es schon bemerkenswert, nach der Einnahme eines solchen Aphrodisiakums noch so klar im Kopf zu sein. Außerdem wollte er sie töten. Als sie sah, dass die Schöne im Begriff war, die versteckte Waffe in ihrer Hand zu drücken, sprach sie schnell: „Amitabha, diese demütige Nonne ist in den Bergen in einen Regenschauer geraten und wollte hier vorübergehend rasten. Ich wollte Euch, Wohltäter, nicht stören. Es ist wahrlich eine Sünde.“
Sie erfindet Geschichten, ohne nachzudenken, und lügt, ohne sich vorher etwas auszudenken. Sie gehört zur Familie Yu, daher besitzt sie diese Flexibilität sicherlich.
„Also seid Ihr es, Äbtissin. Meine Entschuldigung.“ Die Schöne sprach mit sanfter Stimme, hielt aber die versteckte Waffe weiterhin fest in der Hand.
„Oh, wie verdächtig ich doch bin.“ Sie seufzte innerlich, beugte sich dann plötzlich nach vorn und fiel schwer zu Boden.
"vorsichtig."
Sie stand ziemlich ungelenk auf: „Hat der Wohltäter ein Zunderbüchsen?“
„Nein“, sagte er leise. „Etwa zwei Fuß vor der Nonne liegt ein Kieselstein.“
Sie blickte auf den glatten, spiegelglatten Boden und lächelte leicht: „Du hast Nachtsicht, Wohltäter.“
„Das ist für Menschen in der Kampfsportwelt ganz natürlich.“
„Dann vielen Dank, Wohltäter.“ Sie tastete sich wie eine Blinde vorsichtig vor und kratzte mit den Schuhsohlen über die imaginären Kieselsteine, bevor sie sich an die Wand setzte.
"Meister", ertönte langsam eine raue, aber sexy Stimme in der Dunkelheit, "ich hätte eine Bitte."
"Bitte sprechen Sie, Wohltäter."
„In letzter Zeit waren die Herbstregen trübe, und auch mein Herz ist beunruhigt und unruhig. Ich möchte die Nonne bitten, das Diamant-Sutra zu rezitieren, um meinen Geist zu beruhigen und meine Sorgen zu lindern.“
Sein Tonfall war absolut ernst, und seine Forderungen waren absolut berechtigt, doch sein Herz war durch und durch schwarz. Sie gab sich als Nonne aus, die nichts von Kampfsport verstand, und zeigte die größte Güte, die sie je besessen hatte, um zu beweisen, dass sie weder Lust noch den Mut besaß, ihn zu begehren, doch diese Schönheit glaubte ihr trotzdem nicht.
"Master?"
Das drängende Geräusch konnte das Stöhnen in seiner Kehle nicht unterdrücken; es schien, als ob er aufgeben wollte. Wollte er alle Gefahren aus dem Weg räumen, bevor die Droge wirkte? Er wollte sich wirklich rein halten.
„Verbietet die Nonne das?“ Er lächelte wie der Frühlingsmond und deutete mit der versteckten Waffe in seiner Hand auf die Ecke, wo sie stand.
Es stellte sich heraus, dass er ihr nie geglaubt hatte; seine zuvor freundlichen Anweisungen dienten lediglich der Bestätigung ihres Standorts. Dieser Typ ist wirklich...
„Amitabha Buddha.“ Während sie den Namen Buddhas sang, flog sie plötzlich empor.
Gerade als die Schöne den Knopf drücken wollte, spürte sie ein Taubheitsgefühl hinter ihrem Kopf, ihr ganzer Körper wurde schlaff und sie fiel zu Boden.
„Seufz, selbs
……