Es wurde abrupt durch einen einzigen Schlag des großen Lehrers Zhang Jiao gestoppt.
Sie starrten fassungslos vor Entsetzen auf die apokalyptische Szene und hatten keinen Mut mehr zum Angriff.
Selbst Yuan Shao, dessen Familie seit vier Generationen hohe Ämter innehatte, hielt seine Truppen unter Kontrolle und wagte es nicht, die Grenzen zu überschreiten.
Für die anderen Soldaten war es schon eine Leistung, überhaupt standhaft zu bleiben.
Doch was sie erlebten, war lediglich ein einziger Schlag des Großen Lehrers.
Dann folgten weitere Angriffe.
Eine furchterregende Aura ging vom Körper des Großen Lehrers aus und schoss geradewegs in den Himmel.
Der Himmel im frühen Frühling war zunächst sehr klar, doch plötzlich erschienen wie aus dem Nichts unzählige dunkle Wolken, die im Nu das gesamte Schlachtfeld bedeckten, und das Tageslicht wurde extrem schwach.
Ein kalter, heftiger Wind fegte durch die Berge und Ebenen, ließ Gras und Bäume schwanken und machte es schwer, festen Stand zu finden.
Hoch am Himmel bildeten sich unzählige Blitze wie goldene Fäden zwischen den dunklen Wolken, stürzten dann herab und lösten unzählige gedämpfte Donnerschläge aus.
Mit einer Reihe ohrenbetäubender Donnerschläge fuhren gedämpfte Blitze aus den Tiefen der dunklen Wolken herab und trafen die Menschen mit großem Glück.
Ein weiterer Wolkenbruch setzte ein und durchnässte die Han-Soldaten bis auf die Knochen, sodass sie nicht einmal mehr stehen konnten.
Ihre Kampfkraft ist dahin...
„Das ist... ein großartiger und weiser Lehrer!“
In einem fernen Streitwagen seufzte Lu Yun gerührt.
Hinter ihm standen 30.000 eiserne Reiter aus Youzhou, eine dunkle, imposante Masse.
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Kapitel 133 Der Tod von Liu Bei (Siebtes Update!)
Kapitel 133 Der Tod von Liu Bei
In der Provinz Ji waren die kräftigen Soldaten, durchnässt vom Regen, bis auf die Knochen durchgefroren, ihre Lippen verfärbten sich blau. (Aus „Flower Novel“)
Der Regen prasselte herab, durchnässte ihre Rüstungen und entzog ihnen die Körperwärme. Dadurch wurden ihre Gesichter immer blasser, und die Schwerter und Speere in ihren Händen schienen tonnenschwer zu sein, sodass sie sie nicht heben konnten.
Die Soldaten der Han-Armee waren im Kampf nutzlos.
Sie können Wind und Regen herbeirufen! Sie können Wind und Regen herbeirufen!
Die taoistische Fähigkeit, Wind und Regen herbeizurufen, ist eine gewaltige Waffe auf dem Schlachtfeld.
Nicht nur die Han-Armee, sondern auch die Armee unter der Führung des legendären Gelben Kaisers Xuanyuan litt schwer unter dem vom Windgott und Regenmeister herbeigerufenen Wind und Regen und wäre beinahe deswegen untergegangen!
Die Han-Armee hatte ihre Kampfkraft verloren, doch das Ziel des großen Meisters Zhang Jiao wurde nicht erreicht.
Er hatte zuvor erklärt, er wolle den Auserwählten töten.
Daraufhin beschloss er, den Auserwählten zu töten.
Dann schlugen Blitze ein und trafen Liu Bei, Cao Cao und Sun Quan auf dem Schlachtfeld.
Jeder Blitzschlag ist extrem kraftvoll und Yang-artig und birgt grenzenlose Macht; wenn auch nur eine Spur davon einen Menschen berührt, wird dieser zu Asche verbrannt.
Logisch betrachtet, hätten Cao Cao, Liu Bei und Sun Quan angesichts der endlos einfallenden Blitze eigentlich nicht verschont bleiben dürfen.
Aber es passieren immer wieder unerwartete Dinge.
Als ob sie vom Himmel beschützt wären, wurden alle Blitze, die sie trafen, durch eine unsichtbare Energie woandershin umgeleitet.
Flammen erhellten die Graslandschaften von Jizhou.
Das Gras und die Bäume brannten und erzeugten knisternde und knallende Geräusche.
Doch in diesem Moment regnete es in Strömen, und die brennende Vegetation erlosch.
...
Diese Szene sieht sehr seltsam aus.
Der Donner war endlos, doch er konnte den dreien nichts anhaben.
Das Feuer war zunächst entfacht worden, wurde dann aber durch sintflutartige Regenfälle weggespült.
Unzählige Menschen zitterten vor Unbehagen.
Nur Cao Cao, Liu Bei und Sun Quan blieben unverletzt. (Keine Pop-up-Werbung)
"Das ist interessant!"
Weit entfernt vom Schlachtfeld scannte Lu Yun das Schlachtfeld mit seinem göttlichen Sinn und zeigte dabei einen seltsamen Gesichtsausdruck.
Obwohl ihr älterer Bruder unaufhörlich Blitze entfesselte, waren die drei noch quicklebendig.
Sie hatten wirklich Glück.
Aber Glück allein kann noch keinen Hunger stillen.
Ohne Glück geht nichts, aber Glück ist auch nicht alles.
Wenn das Schicksal wirklich alles bestimmen würde, wäre Sun Jian nicht von Liu Biao getötet worden.
Da Sun Jian in der ursprünglichen Geschichte starb, zeigt dies, dass Glück kein Schutzamulett ist.
Auch Menschen mit großem Glück können sterben.