Fang La, seine Generäle wie Shi Bao, Fang Jie und Li Tianrun und sogar der Meister der Guigu-Schule, Bao Daoyi, wurden alle wütend.
Eine immense, überwältigende Wut, so intensiv, dass es sich anfühlte, als würden sich seine Haare zu Berge stehen, und sein Zorn tobte.
Von einem einzigen Mann belagert zu werden und den eigenen General im Kampf fallen zu sehen – diese Demütigung kann nur durch das Blut des Feindes abgewaschen werden.
Ungeachtet dessen, wer die Gegenseite ist, haben sie jetzt nur noch einen Gedanken: Rache!
„Töten!“, brüllte Fang La, sein wütendes Gesicht so dunkel wie das Meer vor einem Sturm.
„Feuert die Pfeile ab!“ Shi Baoyi brüllte.
Auf Befehl entfesselte die Garnison von Hangzhou einen Pfeilhagel, einen Pfeilhagel, der die Sonne verdunkelte und direkt auf Lu Yun zusteuerte, sodass selbst das Sonnenlicht erlosch. Aus der Ferne wirkte er wie eine dunkle, dichte Masse, die allesamt auf eine einzige Person gerichtet war!
Großartig! Ein wahrhaft spektakulärer Anblick!
Das ist ein Weltwunder.
Eine Armee gegen einen einzelnen Menschen.
Wie lässt sich seine Pracht mit Worten beschreiben?
Viele Soldaten betrachteten den Anblick mit Freude.
Selbst wenn dieser taoistische Priester fliegen könnte, wie könnte er es überleben, von zehntausend Pfeilen durchbohrt zu werden?
Der himmlische Meister Bao Daoyi war nicht so optimistisch. Er hatte bereits beschlossen, sein Xuan Yuan Hun Tian-Schwert zu entfesseln und damit den Großmeister der Song-Dynastie zu töten.
In diesem Augenblick erhoben sich Wind und Wolken zwischen Himmel und Erde.
Der grenzenlose Nebel versperrte allen die Sicht.
Lu Yun schrieb das Schriftzeichen für „Wolke“, und sogleich bedeckten Wolken und Nebel Himmel und Erde.
Bao Daoyi schnaubte verächtlich, stieß einen Hauch Qi aus und sagte: „Zerschmettert es!“
Als sich Wolken und Nebel auflösten, bot sich der Blick auf die Landschaft.
Das erschreckte die Soldaten.
Der Pfeil, blitzschnell, erreichte den Großmeister der Song-Dynastie, nur um dann zu verschwinden, als ob er in einen stillstehenden Raum eingetreten wäre. Augenblicklich verlor er seine Geschwindigkeit und wurde zu einem unbeweglichen, leblosen Objekt. [H aktualisiert sich schnell, hat ein übersichtliches Webdesign, wenige Werbeanzeigen und keine Pop-ups. Ich liebe solche Webseiten; sie verdient definitiv eine gute Bewertung!]
Die Pfeile regneten herab, doch sie fügten dem Großmeister der Song-Dynastie keinen Schaden zu; stattdessen blieben sie alle seltsam still in der Luft.
Ganz egal, wie scharf die Pfeilspitze oder wie robust der Schaft ist, sobald der Pfeil die Geschwindigkeit verliert, die ihm der Bogen aus Hartholz und die sehnige Sehne verleihen, verliert er seine gesamte Tödlichkeit.
Lu Yuns Gedanken regten sich.
Dann schwebten die noch gefiederten Pfeile sanft herab.
Dann begann es zu regnen.
Ein Pfeilhagel.
Es stürzte aus großer Höhe herab.
Die verteidigenden Truppen waren in Unordnung.
Es gab aber keine Todesfälle.
Lu Yun verachtete es, gewöhnliche Soldaten anzugreifen.
Er muss ihn enthaupten.
Nach dem Tod von Fang Las Anführer zerfiel seine Armee natürlich.
Lu Yun zeigte mit dem Finger und sagte: „Wind!“
Das Schriftzeichen für „Wind“ fiel, und ein heftiger Wind fegte über den Himmel.
Als das Windsymbol sich zurückzog, waren alle Pfeil und Bogen der Verteidiger zerbrochen. Die Verteidiger waren entsetzt und knieten nieder, ohne sich zu trauen, wieder aufzustehen.
Selbst das Drängen und Schreien der Generäle und die Anwesenheit ihres Königs halfen nichts.
Die taoistischen Priester im Himmel können Wind und Regen herbeirufen, auf Wolken und Nebel reiten; was könnten sie sonst sein als Unsterbliche?
Sie sind doch nur ganz normale Menschen, wie könnten sie jemals gegen Götter kämpfen?
Sie waren vollkommen überzeugt...
In Kriegen zwischen Zauberern sind gewöhnliche Soldaten nicht mehr teilnahmeberechtigt.
Wer in den Krieg zog, war zum Tode verurteilt.
Die Familie Gongshu ist davon natürlich ausgenommen.
Die übermächtigen mechanischen Künste der Gongshu-Familie, insbesondere ihre mächtigen mechanischen Bestien, sind unglaublich furchterregend und können den physischen Körper eines Zauberers zerstören. Sie sind sogar in der Lage, es mit Zauberern aufzunehmen...
„Du böser Daoist, stirb!“, rief Deng Yuanjue und packte einen Soldaten. Doch dieser duckte sich und hatte seine Kampfkraft verloren. Wütend schleuderte er ihn mit Wucht beiseite, sodass der Soldat zu Boden ging und am Kopf blutete. Mit der anderen Hand schleuderte er den Stab des Mönchs wie einen Meteoritenhammer.
Gleichzeitig beschwor Bao Daoyi das Xuan Yuan Hun Tian-Schwert, und Zheng Mojun, Bao Daoyis Schüler, stieß ebenfalls einen Atemzug aus, woraufhin schwarzer Nebel aus seinem Haupt aufstieg. Mitten in diesem Nebel erschien eine goldgepanzerte Gottheit, die einen Dämonenbezwinger schwang und vom Himmel herabstieß.
Shi Bao, Fang Jie und andere herausragende Generäle unter Fang La warfen alle ihre Schwerter nach ihm. Li Tianrun hingegen war bereits tot.
Als der Windtalisman eintraf, wurde er überrascht und verlor unglücklicherweise durch einen einzigen Windtalisman den Kopf...
Wenn ein Talisman den Bogen eines Soldaten durchtrennen kann, dann kann er sicherlich auch den Kopf eines Generals abtrennen.
Die anderen Generäle hingegen waren körperlich stark und äußerst vorsichtig, sodass sie unversehrt blieben.