Als er die Augen öffnete, sah er sich von einer weißen Wolke getragen, die ihn langsam hinabführte.
Fliege ich?
Fatty Wang murmelte vor sich hin.
„Seht ihr das? Das ist der Meister aus der Vergangenheit!“
Neben Fatty Wang sprach Wu Xie lächelnd.
Er stand auch auf einer Wolke.
Er hatte die Handlungen des taoistischen Priesters deutlich erkannt.
Mit einem Gedanken ließ der taoistische Priester eine wolkenartige Gestalt den dicken Wang emporheben.
Dann stiegen Wolken auf und trugen sie gemeinsam hinab.
Und so flogen sie herab.
"Das ist unwissenschaftlich! Das ergibt keinen Sinn!"
Selbst nachdem Wang Pangzi auf dem Boden gelandet war, murmelte er noch vor sich hin und wirkte etwas ungläubig.
Allerdings behandelte er Lu Daoren nicht mehr mit der gleichen Lässigkeit wie zuvor.
Dieser taoistische Priester ist wahrlich ein Meister!
Es ist so hoch wie ein Gebäude mit Dutzenden von Stockwerken...
"Schau mal, was ist das?"
Panzi rief.
Fatty Wang blickte sich um, seine Gedanken waren vollkommen auf die Szene vor ihm gerichtet.
Auf dem Steinpodest lagen zwei Leichen, ein Mann und eine Frau. Der Körper der Frau war in weiße Gaze gehüllt, ihre Augen waren geschlossen, ihr Gesicht friedlich, und sie wirkte recht ansehnlich. Es gab zudem keine Anzeichen sexueller Aktivität an ihrem Körper.
Der zur Seite liegende männliche Leichnam trug eine bronzene Maske mit einem Fuchsgesicht, war in eine eng anliegende Rüstung gehüllt und hatte die Hände vor der Brust verschränkt, wobei er eine purpurgoldene Schachtel hielt.
„Das ist ein blauäugiger Fuchs, bitte schaut ihn nicht an, man kann sich leicht in seiner Umgebung verlieren!“
Wu Sansheng, der in der Nähe stand, erkannte die männliche Leiche vor ihm und erinnerte ihn daran.
Diesmal hat es niemand an sich selbst getestet.
Auch Wang Pangzi hatte keinen. Er trat zur Seite und sagte: „Ein Freund von mir erzählte mir, dass dies ein blauäugiger Fuchskadaver sei. Vor langer Zeit ging jemand zu einem alten Grab aus einer unbekannten Dynastie. Nachdem er den Sarg geöffnet hatte, fand er einen blauäugigen Fuchs, der auf dem Leichnam lag.“
Füchse gelten als von bösen Geistern besessen, und die Anwesenheit eines Fuchses auf der Leiche war ein äußerst unheilvolles Zeichen. Die Gegenstände hätten unversehrt zurückgegeben werden sollen, doch der Grabräuber, dem es an Geschick mangelte und der nicht aufgeben wollte, ließ heimlich eine Jadeschildkröte zurück.
Jahre später gab er sein kriminelles Leben auf und kehrte in seine Heimatstadt zurück, um zu heiraten. Seine Frau wurde schwanger. Als die Hebamme das Kind zur Welt brachte, schrie sie plötzlich auf und fiel in Ohnmacht. Der Mann eilte herbei und sah, dass das Kind, das seine Frau geboren hatte, blaue Augen hatte.
Zuerst merkte der Grabräuber nicht, dass der Fuchs die Ursache des Problems war. Er dachte nur, das Kind hätte eine seltsame Krankheit und suchte überall ärztliche Hilfe. Doch wer hätte gedacht, dass sich der Zustand des Kindes nicht nur verschlimmerte, sondern dass ihm nach und nach die Haare ausfielen und sein Gesicht immer mehr dem eines Fuchses ähnelte?
Erst da bemerkte der Grabräuber, dass etwas nicht stimmte. Also reiste er den langen Weg zurück zum alten Grab und legte die Jadeschildkröte zurück. Von da an verschlimmerte sich die Krankheit des Kindes nicht mehr, doch das seltsame, fuchsartige Gesicht ließ sich nie wieder zurückverwandeln.
"Ist das nicht eine Geschichte aus ‚Seltsame Geschichten aus einem chinesischen Studio‘...?"
Lu Daoren sprach leise.
In der Welt von Liaozhai hatte er nicht nur davon gehört, sondern es auch selbst gesehen… (Fortsetzung folgt. Wenn Ihnen diese Geschichte gefällt, besuchen Sie bitte Qidian () und stimmen Sie dafür ab. Ihre Unterstützung ist meine größte Motivation. Mobilnutzer lesen bitte unter .)
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Kapitel 279 Jadefigur
Kapitel 279 Jadefigur
In der Welt von Liaozhai gibt es vielleicht nichts anderes, aber dafür allerlei Fuchsgeister.
Lu Daoren hatte zuvor mit Xin Weng gesprochen und von Dingen wie der Leiche des blauäugigen Fuchses gehört.
Und auch in diesem Marvel-Universum geschieht so etwas, was schon ein ziemlicher Zufall ist.
In Lu Daorens Augen waren das natürlich alles Kleinigkeiten.
Er war nicht sehr interessiert.
Leute wie Pan Zi und Da Kui waren nicht interessiert.
Die Angelegenheit mit dem blauäugigen Fuchsleichen wurde lediglich als Thema einer beiläufigen Unterhaltung behandelt, während der Fokus eher auf den Leichen der Frauen und Männer lag.
Der männliche Leichnam hielt eine purpurgoldene Schachtel in der Hand, während der weibliche Leichnam einen Schlüssel im Mund hatte.
Das könnte ein Schatz sein.
Mit einem Gedanken erschienen der Schlüssel und die purpurgoldene Schatulle vor Lu Daoren, und mit einer Handbewegung übergab er sie dem jungen Protagonisten Wu Xie.
„Ich brauche dieses kleine Gerät nicht, also gebe ich es dir.“
Lu Daoren sprach ruhig und ging vorwärts.
Er wusste ganz genau, was sich darin befand.
Im Inneren befindet sich ein bronzener Fisch mit schlangenartigen Augenbrauen.
Der bronzene Fisch mit den schlangenbrauigen Knochen birgt ein Geheimnis. Derjenige, der es aufzeichnete, war Wang Zanghai. Mithilfe von Schnitztechniken wurde die Jurchen-Schrift in das Fischmuster eingearbeitet. Der aufgezeichnete Inhalt handelte von seinen Erlebnissen, als er vom Wannu-König gefangen genommen und zum Bau seines Mausoleums gezwungen wurde.
Der wichtigste Punkt, den er entdeckte, war, dass die Wahrheit über den König der Zehntausend Sklaven von einem Monster aus der Unterwelt stammte.