Der göttliche Blitz ist furchterregend. Selbst die mächtigsten Krieger oder taoistischen Priester der Welt würden wohl zu Asche verbrannt werden, wenn sie ihm begegneten!
Und was kommt als Nächstes?
Er konnte nicht anders, als seinen älteren Bruder, den großen und tugendhaften Lehrer Zhang Jiao, anzusehen.
Sie schlachten den Himmel ab!
Die Schwachen sind arrogant und prahlen oft damit, den Himmel zu bezwingen. Erst wenn ihre Kultivierung den Gipfel der menschlichen Welt erreicht hat, erkennen sie, dass diese Aussage den wahrhaftigsten, lebendigsten und großartigsten Kampf in sich birgt!
Weil die Kräfte des Himmels zu groß sind. (Keine Pop-up-Werbung)
Selbst der mächtigste Mensch erscheint unbedeutend im Vergleich zum Himmel.
Und nun blickt dieser überaus mächtige Mann zum Himmel.
Donner grollte am Himmel.
Der große Lehrer zeigte keinerlei Überraschung.
Er war bereits an Donner und Blitz gewöhnt.
Jahrzehntelang zuckten Blitze hoch über seinem Kopf, aber keiner schlug ein.
Nachdem er einen Blick darauf geworfen hatte, hinderte er den sogenannten Auserwählten mit Gewalt an der Flucht und offenbarte sich schließlich vor der göttlichen Schar.
Die göttliche Schar stieg auf natürliche Weise auf die Welt herab.
Der Donner ist der Aktivierungston der göttlichen Ordnung.
Nach dem Donner erstrahlte plötzlich grenzenloses Licht vom Himmel.
Es ähnelt einer Sonne.
Blendend.
Es ist zu hell, um hineinzusehen.
...
Ursprünglich war der Himmel mit dunklen Wolken bedeckt, doch ein taoistischer Meister rief Wind und Regen herbei und verwandelte die Welt in eine dunkle und düstere Nacht.
Doch das plötzliche Erscheinen des Lichts vertrieb alle Dunkelheit.
Lichtstrahlen senkten sich herab und liefen dann zusammen, kräuselten sich wie Wasser und hüllten das gesamte Schlachtfeld ein.
Innerhalb des Lichtbildschirms erschienen unzählige illusionäre Szenen verschwommen, darunter Gestalten in altertümlichen Gewändern mit einer furchterregenden Aura, prächtige und imposante Paläste sowie die mitreißenden Emotionen kriegerischer Armeen und der Eroberung der Welt.
Unzählige Bilder schienen der Welt von der glorreichen Geschichte der Han-Dynastie der letzten Jahrhunderte zu erzählen. Am Ende verdichteten sich all diese Erscheinungen zu einem kolossalen Riesen, gekleidet in kaiserliche Gewänder und mit einem göttlichen Schwert bewaffnet.
"Großer Vorfahre!"
„Es ist Kaiser Gaozu!“
„Kaiser Gaozu ist auf der Welt erschienen und hat die Rebellen der Gelben Turbane getötet!“
Das Erscheinen des kolossalen Riesen löste auf dem gesamten Schlachtfeld einen Aufruhr aus.
Ob es nun Cao Cao oder Yuan Shao und Yuan Shu waren, die aus vier Generationen hochrangiger Beamter stammten, sie alle erkannten sofort, dass der gewaltige Riese niemand anderes als Liu Bang, der Gründungskaiser der Han-Dynastie, war!
Das Schwert in Kaiser Gaozus Hand war das legendäre göttliche Schwert – das Purpurrote Himmelsschwert!
Die göttliche Formation der Han-Dynastie ist aufs Neue in der Welt erschienen!
Genau wie es vor Hunderten von Jahren für Wang Mang am Himmel erschien...
Im Kaiserpalast von Luoyang, der Hauptstadt der Han-Dynastie, war Kaiser Ling von Han wie gewöhnlich in seine eigene Welt vertieft und vergnügte sich prächtig.
Neben ihm standen die zehn Begleiter, die von der ganzen Welt gehasst wurden und ein kriecherisches Lächeln aufsetzten.
Die Stimmung ihres Herrn hat sich in den letzten Tagen so schnell verändert, dass sie sich das nicht mehr erklären können.
Heute waren sie endlich gut gelaunt, also mussten sie ihnen natürlich gut dienen.
Plötzlich schien Kaiser Ling von Han etwas zu spüren. Er schwieg einen Moment lang, dann kniete er nieder.
"Ihr Vorfahren! Segnet eure unwürdigen Nachkommen!"
Kaiser Ling der Han-Dynastie kniete nieder und betete wiederholt zum Himmel, wobei er seine Gebete laut aussprach.
Möge der große Kaiser Gaozu all diese verräterischen Beamten töten!
Auf diese Weise kann er wieder Frieden und Ruhe genießen.
...
Unweit des Kaiserpalastes in Luoyang befindet sich ein Tempel.
Es heißt Weißer-Pferde-Tempel.
Ein alter Mönch saß im Tempel und rezitierte wie gewöhnlich Sutras, als er plötzlich den Kopf hob.
Dann sah er die Szene am fernen östlichen Himmel.
Der Gesang verstummte abrupt.
Der alte Mönch senkte den Kopf und machte sich klein, als wolle er seine ganze Anwesenheit verbergen.
Seine gewohnte Gelassenheit und Ruhe waren verschwunden und wurden durch Schweißperlen ersetzt, die allmählich von seiner Stirn sickerten.