Schnapp!
Alle schwarzen, göttlichen Ketten, die seinen Körper umgaben, zerbrachen Zentimeter für Zentimeter und verwandelten sich in dunkle Lichtpunkte, die dann heftig aufleuchteten und vollständig erloschen.
Selbst in der Dunkelheit konnte ihm nichts schaden.
Weiter geht es zu gewaltigen, pechschwarzen Bergen, die sich gen Himmel erheben, und zu riesigen, unheimlichen Flüssen, die lautlos dahinfließen. Dort findet man auch einige tote Kreaturen, allesamt von der Stufe der Himmelskönige und dazu noch unglaublich mächtig.
Zweifellos handelte es sich bei ihnen allesamt um Giganten, die durch eine Reihe von Zufällen das Ufer erreichten, aber letztendlich nicht viele Schritte vorwärts kamen und am Ende starben.
„Ein einziger Tropfen Blut kann die ganze Welt beflecken…“
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Kapitel 813 Keine
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Kapitel 813 Keine
Als Lu Daoren die dunkle Welt betrat, bot sich ihm ein äußerst einzigartiger Anblick.
Ein Berg, größer als jeder Stern, ist von unzähligen riesigen Planeten umgeben. Auf dem Berg sind einige heilige Kräuter, so schwarz wie Tinte, vor langer Zeit verwittert.
Wenn selbst göttliche Medizin so ist, kann man sich nur ausmalen, was passieren würde, wenn andere Lebewesen sie betreten würden.
Es gab auch ein unsterbliches Kraut, aber leider war es schwarz geworden und strahlte eine seltsame Aura aus; es war völlig dunkel.
„Auch in der Dunkelheit kann sich das Herz nach dem Licht sehnen.“
Lu Daoren konnte nicht anders, als sich zu Wort zu melden. Seine Worte waren seine Begründung und seine Regeln.
Wenn die Dunkelheit weicht, kehrt das Licht in die Welt zurück.
„Wahrlich die Verkörperung der Gerechtigkeit.“
Feng Xiaozhong sprach ruhig und deutlich und schien Lu Daoren zu loben. Lu Daoren empfand die Worte seines Daoistenkollegen jedoch nicht als Lob, sondern eher als Spott.
Ob Licht oder Dunkelheit, es ist im Grunde ein Prinzip, nichts anderes als Gut und Böse.
Natürlich scheint Lu Daoren vordergründig die Gerechtigkeit zu verkörpern, und wo immer er hinkommt, wendet sich die dekadente Welt dem Licht zu...
Die gefallenen Wesen wandten sich dem Licht zu, doch Lu Daoren hatte nicht die Absicht, die Leichen der Toten wiederzuerwecken.
Während sie vorwärts gingen, tauchten immer mehr Skelette auf.
Als er nach vorn blickte, war das Meer aus Knochen grenzenlos, größtenteils schneeweiß, wie ein gewaltiger Schneesturm, der die Welt begraben hatte, und funkelte besonders in der Dunkelheit.
Natürlich gibt es im Meer der Knochen auch andere Farben, wie Gold, Schwarz und Lila, aber im Vergleich zu weißen Knochen sind sie nur in der Minderheit.
Das sind die Menschen, die hier gestorben sind; viel zu viele.
Nach kurzem Überlegen ging Lu Daoren an diesen Orten vorbei und stand direkt vor einer Ansammlung von Gebäuden.
Diese Gebäude sind prachtvoll und gewaltig, ihr Ursprung unbekannt. Ihre imposante Erscheinung ist ehrfurchtgebietend, und jedes Lebewesen, das sie betritt, ist überwältigt und gezwungen, sich zu unterwerfen und in Anbetung niederzuwerfen.
In der grenzenlosen Dunkelheit, inmitten wirbelnden Nebels, stieß er auf einen riesigen Palast, der sich endlos vor ihm erstreckte und ihm den Weg versperrte.
Inmitten des prächtigen Palastkomplexes steht eine blutbefleckte Stele mit der Inschrift zweier großer Schriftzeichen: Himmlischer Hof!
Das Blut war schwarz, und die Steintafel trug Fragmente von Runen aus längst vergangenen Zeiten, die von der Kraft des dunklen Ursprungs durchdrungen waren.
Tatsächlich war der gesamte riesige Palastkomplex, der sich über unzählige Meilen erstreckte, von einer dichten Aura des Todes und grenzenloser dunkler Macht durchdrungen.
„Pilger, fromm und aufrichtig, kommen von der anderen Seite des Meeres und werfen sich bei jedem Schritt nieder, nur um mir zu huldigen. Warum betet ihr mich nicht an?“
In diesem Moment ertönte von hinten eine laute Stimme.
„Pilgerfahrt, wer ist das?“
Lu Daoren kicherte.
Warum eine Pilgerreise unternehmen?
Auch Feng Xiaozhong sprach, seine Augen ruhig wie stilles Wasser.
"Kaiser!"
Es war nur ein einziges Wort, aber die Stimme war furchterregend, wie die eines unbesiegbaren Kaisers, der die Welt befragte und auf sie herabblickte, genug, um alle Lebewesen erzittern zu lassen, ihre Körper und Seelen im Nu zu Staub zu zerfallen.
Hier gibt es ein Wesen, das einzige in diesem riesigen Palastkomplex, das sich selbst Kaiser nennt!
Er war hoch oben, majestätisch und heilig, und schon bevor er seine Gestalt offenbarte, strahlte er eine unbesiegbare Aura aus, die auf alle Zeitalter herabblickte.
„Wenn er der Kaiser ist, warum müssen wir dann eine Pilgerreise unternehmen?“
fragte Feng Xiaozhong noch einmal.
Er gab sich nicht absichtlich geheimnisvoll; er wollte wirklich die Denkweise einer so hochrangigen Person verstehen. Bedeutete Kaisersein, dass andere zu einem pilgerten?
Als diese Worte jedoch die Ohren dieses selbsternannten Kaisers erreichten, entfachten sie in ihm ein wütendes Feuer.
„Wer sich nicht vor dem Kaiser verbeugt, hat seine wahre Bestimmung bereits verloren; sein Name steht auf der Stele der Wiedergeburt. Verbeuge dich bei jedem Schritt, und deine Sünden werden auf dem Weg zur Wiedergeburt halbiert, wodurch dein wahrer Geist geschützt wird.“
Der Klang war gewaltig, er hallte zwischen Himmel und Erde wider und ließ die weite Erde heftig erbeben, als wäre ein himmlischer Kaiser herabgestiegen, dessen Macht die sterbliche Welt überwältigte.
Bei irgendjemand anderem hätten diese paar Dutzend Worte, oder auch nur ein einziger Satz, ausgereicht, um seine Seele herauszuschütteln und ihn in den Kreislauf der Wiedergeburt zu schicken.
"Warum bist du wütend?"