Der Schwertheilige sprach.
Tong Yuan zitterte plötzlich.
Es klang, als ob dieser alte Freund im Begriff wäre, sein Schwert zu ziehen und gegen ihn zu kämpfen.
Wenn dieser alte Freund sein Schwert ziehen würde, wäre das furchterregend.
Das letzte Mal, dass der Schwertheilige sein Schwert zog, war wahrscheinlich vor zwanzig Jahren.
Jetzt, da der Schwertheilige sein Schwert gezogen hat, wer weiß, wie furchterregend er sein wird?
Selbst er könnte damit überfordert sein.
„Daoistischer Gefährte Tong!“ Lu Yun blickte Tong Yuan an und warf dann einen Blick auf Zhao Yun.
„Was führt dich hierher, Mitstreiter im Daoismus?“, fragte Tong Yuan nach kurzem Nachdenken, dann begriff er plötzlich, was vor sich ging, und lachte herzlich auf. „Du hast Cai Darus Tochter entführt, und nun versuchst du, meinen Schüler zu entführen?“
"..."
Bevor Lu Yun etwas sagen konnte, kicherte er und fuhr fort: „Yun'er, du hast mehrere Jahre bei mir studiert und sieben oder acht Zehntel meiner Fähigkeiten geerbt. Es ist Zeit für dich, den Berg zu verlassen.“
„Meister!“, rief Zhao Yun überrascht aus. „Euer Schüler möchte Euch nur dienen, Meister!“
„Ein so feiner junger Mann wie du, wie kannst du ein zurückgezogenes Leben führen wie ein alter Mann wie ich? Du hast deine eigene Zukunft.“ Tong Yuan schüttelte den Kopf und blickte in die Ferne, sichtlich bewegt, aber auch etwas getröstet. „Ich habe in meinem Leben drei Schüler aufgenommen. Mein ältester Schüler, Zhang Ren, ist nun der Großkommandant der Sichuan-Armee und für die militärischen Angelegenheiten in Yizhou zuständig. Er ist Liu Zhangs ranghöchster General in Yizhou und genießt höchstes Vertrauen. Er trägt sogar einen Titel: Speerkönig von West-Sichuan! Sein Ruf ist weithin bekannt.“
„Zhang Xiu, der zweite Schüler, war Zhang Jis Neffe. Er war als ‚König der Speere im Norden‘ bekannt und überaus mutig.“
„Yun'er, du bist nun mein letzter Schüler. Du besitzt ein außergewöhnlich hohes Talent für die Kampfkunst und beherrschst die Technik der Hundert Vögel, die dem Phönixspeer huldigen. In Zukunft hast du eine große Chance, deinen Meister zu übertreffen. Du darfst ihn nicht enttäuschen.“
»Euer Schüler wird gewiss sein Äußerstes tun, um seine Speerkünste zu verbessern und euren Meister nicht zu entehren«, erklärte Zhao Yun feierlich.
Tong Yuan nickte anerkennend und wandte sich Lu Yun zu. „Dieser Daoist ist der Präfekt des Kreises Donghai in Qingzhou. Yun'er, möchtest du ihm folgen?“
"Dieser Jünger...ist bereit!"
Nach reiflicher Überlegung beschloss Zhao Yun, Lu Daoren zu folgen.
Das ist vollkommen vernünftig.
Das war nicht unerwartet.
Nur die Starken sind seiner Gefolgschaft würdig und können ihm helfen, seine Kampfsportfähigkeiten auf ein höheres Niveau zu bringen.
"Zhao Yun grüßt seinen Herrn!"
"Okay, okay!"
Lu Yun brach in schallendes Gelächter aus.
Er hat heute einen beeindruckenden General gewonnen.
------------
Kapitel 93 Bingzhou
Kapitel 93 Bingzhou
Ein Auto fuhr in Richtung Norden. (Keine Pop-up-Werbung)
Das Auto war erfüllt von melodischer Klaviermusik, wie ein sanfter Bach, der langsam und stetig fließt.
Das ist Cai Yan, das kleine Mädchen, beim Klavierspielen.
Das Mädchen hat eine ausgezeichnete familiäre Erziehung genossen; sie ist nicht nur gebildet und redegewandt, sondern auch begabt in Poesie, Debattieren und Musik.
Das Klavierspiel des kleinen Mädchens war natürlich hervorragend.
Ihre Finger waren schlank und sie war extrem konzentriert; sie sah aus wie eine wunderschöne kleine Elfe.
„Ein konzentriertes kleines Mädchen ist immer am süßesten.“
Lu Yun saß in der Talismankutsche, hielt eine Schriftrolle des Himmelsbuches in den Händen und hatte ein Lächeln im Gesicht.
Fünf oder sechs Tage waren seit der letzten großen Schlacht vergangen. Er trennte sich von Schwertheiligem Wang Yue und Waffengott Tong Yuan und setzte seine Reise nach Norden fort.
Er hat weiterhin die Absicht, nach Bingzhou zu reisen.
In der Han-Dynastie angekommen, wollte er immer noch Lü Bu, den größten Krieger des Landes, treffen.
Wer genau ist der oberste Militärkommandant?
Der Grund, warum er als Krieger Nummer eins bezeichnet wird, ist, dass Lu Yun nicht glaubt, die Nummer eins der Welt zu sein.
Mit nur dem Schwertheiligen Wang Yue allein könnte Lu Bu ihm nicht gewachsen sein.
Was Zhang Jiao, den großen Lehrer der Tugend, betrifft, so könnte er Lü Bu wahrscheinlich im Handumdrehen töten.
Zhang Jiao, der große Lehrer, strebte stets nach der Han-Dynastie.
Was Lü Bu betrifft, so gehört er noch immer der Welt der Sterblichen an...
"Zilong, komm schon, lass uns unser Duell fortsetzen!"
Zhang Feis laute Stimme hallte mir in den Ohren wider und klang etwas unüberzeugt.
Lu Yun blickte hinüber und sah, dass es Zhang Fei war, der Zhao Yun zu einem Duell herausforderte.
Lange Reisen sind immer langweilig, und für Zhang Fei gab es außer Trinken nichts anderes zu tun, als sich in Kampfsportduellen zu messen.