Oder liegt es daran, dass die Grenztruppen nicht mehr zuverlässig sind?
Er konnte nicht anders, als General Gongsun Zan auf dem weißen Pferd anzusehen.
Es scheint, dass dieser Gongsun Zan ebenfalls ein Grenzsoldat ist und aus Youzhou stammt?
„Warum blicken Sie mich so an? Was hat Lu Youzhou mit mir zu tun?“
Gongsun Zan war wütend, als Yuan Shao ihn grundlos misstrauisch ansah.
Ding Yuan rebellierte, und er war wütend und voller Hass. Wie konnte er ihn jetzt noch anzweifeln?
Es war besser, dass er nichts sagte, denn sobald er es tat, waren alle wie vom Blitz getroffen. Yuan Shu sagte kalt: „Lu, der Bandit, ist der Gouverneur von Youzhou, und auch du kommst aus Youzhou. Wer weiß, ob es eine Verbindung zwischen euch beiden gibt?“
Yuan Shu war erleichtert. Zum Glück war er nicht zum Hulao-Pass gegangen, sonst wäre sein Kopf wahrscheinlich schon abgeführt worden, um sich die Lorbeeren und Belohnungen zu sichern!
Wie hätte er nicht wütend sein können?
Natürlich hegten sie äußerstes Misstrauen gegenüber Gongsun Zan, der aus Youzhou stammte. Sollte Gongsun Zan rebellieren, wären die Folgen unvorstellbar…
"Du……"
Gongsun Zan konnte leicht erkennen, dass diese Feudalherren ihm gegenüber misstrauisch geworden waren, und einige hegten sogar mörderische Absichten ihm gegenüber und schienen die Absicht zu haben, ihn am Leben zu erhalten.
Es sei darauf hingewiesen, dass seine White Horse Cavalry aus Reiterei bestand, die von vielen begehrt und beneidet wurde.
„Na schön! Na schön! Da du an mir zweifelst, trete ich eben aus dem Bündnis aus!“ Gongsun Zan schnaubte verächtlich und ging hinaus.
Yuan Shu wollte gerade seiner Armee befehlen, Gongsun Zan zu umzingeln, als Cao Cao ihn daran hinderte.
Cao Cao war sich nicht sicher, ob Gongsun Zan zu Lu Yuns Leuten gehörte, aber da Gongsun Zan gehen wollte, zeigte das seine Entschlossenheit, warum sollte man ihn also töten?
Sie bekämpfen sich untereinander, wie sollen sie da mit äußeren Feinden fertigwerden?
In diesem Moment fühlte sich Cao Cao etwas erschöpft und kraftlos.
Interne Konflikte!
Anstatt untereinander zu streiten, wäre es für ihn besser, fremde Stämme zu unterwerfen und sich Verdienste zu erwerben...
Gongsun Zan trat aus dem Bündnis aus, die acht Kriegsherren wurden vernichtet, und aus den achtzehn Kriegsherren wurden nur noch neun, was einen dekadenten Eindruck machte.
Die verbliebenen Feudalherren schwiegen, da sie ihr früheres Selbstvertrauen verloren hatten.
Wenn ein Feudalherr rebelliert, wird es zwangsläufig auch ein anderer tun. Und was geschieht mit denen, die sich gegen ihre Sache wenden?
Der Samen des Misstrauens wurde bereits unter den verschiedenen Feudalherren gesät.
Können wir Luoyang wirklich erreichen, wenn wir jetzt weiterkämpfen?
Sie schafften es nicht einmal, den kleinen Sishui-Pass zu durchbrechen!
In diesem Moment zog Yuan Shao sein Schwert und spaltete den Tisch vor sich in zwei Hälften.
Die übrigen Feudalherren wurden sofort von dem Schauplatz angezogen.
„Hört zu, meine Herren! Die Banditenbande Lu treibt ihr Unwesen und schmiedet Intrigen, doch letztendlich verdienen sie keinen Respekt und können unserer gerechten Armee nichts entgegensetzen!“ Yuan Shao erhob sich und strahlte eine Aura von Majestät und imposanter Präsenz aus. Seine mächtige Ausstrahlung ließ die Kriegsherren, die sich zuvor vor dem Kampf gescheut hatten, es nicht wagen, ihm in die Augen zu sehen.
Selbst Cao Cao war äußerst überrascht.
Er stellte fest, dass sein Jugendfreund plötzlich eine Aura der Dominanz ausstrahlte.
Er erkannte sie kaum wieder.
„Alle Generäle, hört auf meinen Befehl!“, rief Yuan Shao mit ernster Miene. „Alle Generäle, versammelt euch am Pass! Heute werden wir den Sishui-Pass angreifen!“ Yuan Shao hielt das Befehlszeichen in der Hand, sein Gesichtsausdruck strahlte Autorität aus.
„Jawohl, Sir!“, riefen die Generäle im Chor. (83)
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Kapitel 147 Zusammenstoß (Bitte abonnieren, erstes Update!)
Kapitel 147 Zusammenstoß
Krieg erforderte schon immer Mut. [Unzählige großartige Romane]
Ohne Mut kann kein Krieg gewonnen werden.
Krieg wird jedoch nicht allein durch Mut entschieden.
Genauso wie die Gelbturban-Rebellion einen Krieg nicht mit bloßem Mut gewinnen konnte.
Das Gleiche gilt auch heute.
Die alliierten Streitkräfte waren in bester Stimmung, als wären sie bereit, bis zum Tod zu kämpfen.
Doch was sie trafen, war die eiserne Kavallerie von Xiliang.
Fast die gesamte Eliteeinheit von Xiliang befand sich am Sishui-Pass.
Diesen Sieg allein durch Mut zu erringen, ist keine leichte Aufgabe.
Abgesehen von Dong Zhuo, einem gefürchteten General aus Xiliang, der die Grenze bewachte, konnten selbst seine Generäle wie Hua Xiong, Li Jue, Guo Si, Zhang Ji und Fan Chou problemlos eine Stadt verteidigen.
Darüber hinaus gibt es Experten für Militärstrategie und -taktik wie Xu Rong, die eine Stadt so gut verteidigen können, dass selbst 100.000 Mann sie nicht einnehmen können.
Mit Hilfe von Strategen wie Li Ru, der Pläne entwarf und Lücken füllte, konnte der Sishui-Pass erfolgreich als uneinnehmbare Festung verteidigt werden.
Trotz des verzweifelten Mutes der alliierten Armee erzielten sie nach einem Tag des Angriffs keine Fortschritte, sondern erlitten stattdessen schwere Verluste.
Als die Nacht hereinbrach, blieb Yuan Shao, dem Anführer des Bündnisses, nichts anderes übrig, als den Rückzug zu befehlen und die anderen Fürsten zu einer Versammlung einzuberufen.