Es ist nach wie vor unglaublich schön.
Offensichtlich achtet die Königin sehr auf sich und hat ihre große Macht genutzt, um alle Mikroorganismen zu vertreiben.
"Hmm, da sind Sie aber etwas zu tief gegangen, bis auf die molekulare Ebene!"
Die Frau war immer noch schön, aber in seinen Augen erschien sie in einer anderen Gestalt.
Ein Partikel, das aus unzähligen winzigen Partikeln besteht.
Nennen wir es ein Molekül.
"Was für wunderschöne Moleküle!"
Lu Daoren wollte etwas sagen, aber er brachte es nicht über sich.
Seine Gedanken regten sich leicht; Medusa war immer noch Medusa.
Sie blieb eine atemberaubend anmutige, schlangenhafte Schönheit.
Als Lu Daoren Medusa sah, sah Medusa auch Lu Daoren.
Sie hatte noch nie zuvor einen solchen Blick in den Augen eines Menschen gesehen.
Der Mann vor ihr hatte nicht jene unstillbare Gier in den Augen, die andere törichte Männer hatten, als wolle er sie ganz verschlingen. Stattdessen wirkte sein Blick, als blicke er in etwas hinein.
Offenbar war sie in den Augen dieses Mannes keine Schönheit, sondern etwas so Unbedeutendes wie Luft.
Wie kann das sein?
Sie war sehr unglücklich.
Sie beschloss, diesem Mann eine Lektion zu erteilen.
Doch in diesem Moment meldete sich Lu Daoren plötzlich zu Wort: „Dein Name ist Medusa?“
Gerade als Medusa antworten wollte, sprach Lu Daoren erneut rhythmisch und unterbrach damit Medusas Gedankengang.
"Sie sind wegen des seltsamen Feuers hierher gekommen?"
„Ich habe eine Geschichte über die Schlangenkönigin gehört. Wenn Königin Medusa den Höhepunkt des Dou-Huang-Reichs erreicht, kann sie, wenn sie genügend Glück hat, eine seltsame Evolution durchlaufen. Nach dieser Evolution kann Königin Medusa nicht nur frei ihre menschliche Gestalt annehmen, sondern ihre Stärke steigt auch auf das Niveau einer Dou-Zong-Kraftprotz. Die Erfolgsquote dieser Evolution scheint jedoch recht gering zu sein, und … was am wichtigsten ist: Man benötigt ein seltsames Feuer für diese Evolution!“
"Du bist also hierher gekommen, um mir das seltsame Feuer zu nehmen und es dann zur Weiterentwicklung zu nutzen?"
"Was geht dich das an! Ich muss nur mein seltsames Feuer zurückbekommen!"
Medusa wurde zunehmend unzufriedener.
Jedes Mal, wenn sie etwas sagen wollte, unterbrach sie der Mann vor ihr, sodass sie keinen vollständigen Satz aussprechen konnte.
Darüber hinaus weiß dieser Mann viel zu viel!
„Das war eigentlich nicht meine Angelegenheit, aber was kann ich tun? Ich bin ein barmherziger Samariter.“
Lu Daoren hatte eine kühne Idee im Kopf.
Dann setzte er es in die Praxis um.
Ein Tropfen Blut, kristallklar und fast nicht blutähnlich, tropfte von seiner Fingerspitze und drang plötzlich in Medusas Körper ein.
Durch diesen Blutstropfen verwandelte sich Medusa wieder in ihre ursprüngliche Gestalt zurück.
In der Arena erschien eine riesige, mehrere Dutzend Fuß lange, purpurne Schlange.
Die riesige purpurne Schlange besaß einen langen, kräftigen Körper, der eine subtile, elegante Schönheit offenbarte. In ihren blasspurpurnen Pupillen spiegelte sich keine Wildheit oder Grausamkeit eines wilden Tieres wider, sondern nur Ruhe und Kälte.
Einen Augenblick später strahlte der Blutstropfen ein göttliches Licht aus.
Auch Medusa begann sich weiterzuentwickeln.
Eine geheimnisvolle Aura erfüllte die Gegend, und unbändige Lebenskraft durchdrang die purpurne Schlange. Ihr Körper, der mehrere Meter lang war, schrumpfte unaufhörlich in einer für das bloße Auge sichtbaren Geschwindigkeit.
Es wuchs allmählich auf etwa drei Meter an.
Aus der purpurnen Schlange entsprang neues Leben, wie ein Bambusspross.
Ihre Aura erreichte zunächst ihren Höhepunkt, nahm dann plötzlich ab und verschwand schließlich.
Inmitten des wirbelnden Sandsturms entsprang ein siebenfarbiger Lichtstrahl dem Körper der violetten Schlange und erschien augenblicklich vor dem Daoisten Lu.
Lu Daoren betrachtete die schlanke Schlange vor sich mit gelassener Miene. Sie war nur etwa zwei Zentimeter lang.
Die kleine Schlange war mit winzigen, vielfarbigen Schuppen bedeckt, hatte hellviolette Augen und wirkte etwas unheimlich. Ihr Körper verströmte einen leichten Duft, und obwohl sie eine Schlange war, strahlte sie eine elegante und edle Ausstrahlung aus.
Obwohl der Körper der Schlange klein ist, birgt er eine beträchtliche Kraft in sich.
Die kleine Schlange schwebte vor Lu Daoren; ihre blassvioletten Pupillen verrieten keinerlei mörderische Absicht, sondern wirkten stattdessen äußerst rein und sauber.
Es wiegte seinen winzigen Schwanz leicht hin und her, seine großen, blassvioletten Augen auf Lu Daoren vor ihm gerichtet.
Nach einem kurzen Moment näherte es sich vorsichtig, und als es ein Gefühl der Vertrautheit verspürte, rückte es noch näher und kletterte auf Lu Daorens Arm.
"Hmm, Pipi Snake, lass uns ein anderes seltsames Feuer suchen."
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Kapitel 388 Zi Yan
Kapitel 388 Zi Yan