Kunpeng war überglücklich und verbeugte sich vor Lu Daoren.
Sie weiß nicht, was die Zukunft bringt, aber wenn ihre Tochter eine Schülerin dieses Taoisten werden kann, wird sie die große Katastrophe sicherlich unbeschadet überstehen!
Zu diesem Zeitpunkt, selbst wenn sie erneut gegen die außerirdische Welt für das Wohl der Neun Himmel und Zehn Erden kämpfen müsste, hätte sie keine Last zu tragen!
„Die Welt steht im Wandel. Ich bin Ihnen sehr dankbar, dass Sie meine Tochter als Ihre Schülerin aufgenommen haben. Das hat mich sehr beruhigt.“
„Die Welt wird sich verändern, aber nicht wesentlich.“
Lu Daoren sprach langsam, sein Gesichtsausdruck verriet Gleichgültigkeit.
Mit genügend Kraft kann man überall hinkommen.
Was er für eine bedeutende Veränderung hielt, war nichts weiter als eine geringfügige Störung...
„Ein einfaches Leben ist das beste, aber leider wollen manche Leute nicht, dass wir ein einfaches Leben führen.“
Kunpeng sah die herumtollenden Jungen und Mädchen an und schüttelte den Kopf.
Nicht weit entfernt schaute der kleine Junge den kleinen Kunpeng an, und das kleine Mädchen schaute ebenfalls den kleinen Jungen an.
"Hast du Hunger? Wie wäre es, wenn ich dich auf Wein und Fleisch einlade?"
Dem kleinen Jungen war es etwas peinlich. Er schämte sich nicht, mit anderen zu raufen, aber von einem kleinen Mädchen so angestarrt zu werden, machte ihm ein wenig Unbehagen.
"OK."
Das kleine Mädchen nickte; ehrlich gesagt war sie tatsächlich ein bisschen hungrig.
"Bitte essen Sie das Fleisch des Azurblauen Phönix."
Der Kleine warf einen Blick auf seinen Herrn und, als er die beiden Erwachsenen fröhlich plaudernd und lachend sah, holte er seine Beute hervor.
Es war ein reinblütiger Azurblauer Phönix, der ihn immer wieder provozierte, also tötete er ihn und aß sein Fleisch.
„Es ist wirklich ein blauer Phönix! Das Fleisch ist köstlich, die Zubereitung hervorragend und der Geschmack einfach fantastisch.“
Das kleine Mädchen lobte es und riss mit ihren zwei weißen, kristallklaren Händchen das goldene, glänzende Phönixfleisch auf. Beide Hände waren eifrig damit beschäftigt, es sich unentwegt in ihren leuchtend roten Mund zu stopfen.
Natürlich entgingen auch ihre fettigen kleinen Hände dem Affenwein nicht und tranken mit großem Genuss Tasse um Tasse.
Wow, du kannst ja wirklich viel essen! Wie kannst du nur noch mehr essen als ich?!
Der kleine Junge wollte gerade bescheiden sein, doch im Nu hatte das kleine Mädchen fast den gesamten blauen Phönix verspeist. Ungläubig riss der Junge die Augen auf.
Als das kleine Mädchen das hörte, huschte ein verschmitztes Lächeln über ihr Gesicht.
Was ist sie? Sie ist... ein Kunpeng!
Obwohl sie jetzt noch klein ist, wird sie, wenn sie ausgewachsen ist, sogar das Universum und die Sterne verschlingen können, geschweige denn dieses kleine Stück Fleisch!
Der Kleine ist ja so süß.
„Ich esse einfach unheimlich gern. Wenn ich nicht mal diesem Hobby nachgehen kann, was ist dann der Sinn des Lebens? Aber mal abgesehen von allem anderen, lasst mich erst mal richtig gut essen. Ich habe schon ewig nichts mehr so Leckeres gegessen.“
Das kleine Mädchen streckte die Hand aus und hätte beinahe den ganzen blauen Phönix verschlungen.
„Ein Feinschmecker!“
Das war die Definition, die der Kleine dem kleinen Mädchen gab, aber er nickte und begann, über einige Dinge aus seiner Kindheit zu sprechen.
"Was?! Mein Meister ist so mächtig! Er kann jemanden tausend Jahre lang nichts essen lassen, nur indem er 'Ich bin satt' schreibt? Das ist unglaublich!"
Während das kleine Mädchen dem kleinen Jungen zuhörte, wie er von seiner Vergangenheit erzählte, kratzte sie sich am Kopf und fand das Ganze etwas unglaubwürdig.
„Aber das wäre auch langweilig. Im Leben geht es nicht darum, den Magen zu füllen, sondern darum, den Genuss des Essens zu genießen.“
"Äh!"
Das Kind nickte zustimmend zu den Worten des kleinen Mädchens.
„Selbst wenn sich der Verlassene Kaiser tatsächlich in einem anderen Teil des Flusses der Zeit befände, würde er ein solches Leben wahrscheinlich nicht ablehnen.“
Lu Daoren dachte bei sich.
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Kapitel 804 Die Katastrophe
Kapitel 804 Die Katastrophe
Das Leben ist jetzt friedlich und gemächlich.
Der Kleine spielte vergnügt mit dem kleinen Mädchen und musste nicht allzu viel Druck aushalten.
Wenn man es in den gesamten Zeitablauf einordnet, ist dies die Art von Leben, die der Verlassene Himmelskaiser bevorzugen würde.
Der Verlassene Himmelskaiser hatte zeitlebens nicht die Absicht, unbesiegbar zu sein und Himmel und Erde zu beherrschen. Er wollte lediglich ein friedliches Leben führen und alles beschützen, was ihm lieb und teuer war. Doch das Leben ist unberechenbar, und so gab es immer wieder Veränderungen und Feinde, die ihm alles nehmen wollten.
Mit jedem Kampf wurde er nur stärker und schließlich unbesiegbar.
Der Weg zur Unbesiegbarkeit ist auch ein einsamer Weg; mit jedem gesprochenen Wort sterben nicht nur Feinde, sondern auch die eigenen Angehörigen.
Das ist das Tragischste überhaupt.
Im Moment ist das Kleine noch ganz entspannt und glücklich.