Sie blickte den jungen Mann mit tiefer Zuneigung an, und in ihr stieg ein Gefühl des Glücks auf.
Sie hatte das Gefühl, sich in den jungen Mann verliebt zu haben.
Sind Sie glücklich?
In diesem Moment ertönte aus der Ferne eine lange, seufzende Stimme, die immer lauter wurde, je näher sie kam und von allen Seiten zu hören war.
Die Weiße Schlange wollte gerade sagen, dass sie glücklich sei, als sie plötzlich aufhörte zu sprechen.
Weil sie einen taoistischen Priester gesehen hatte.
Sie war sich sicher, dass dieser taoistische Priester der schönste Mann war, den sie je gesehen hatte.
Schon ein bisschen mehr lässt einen dick aussehen, schon ein bisschen weniger lässt einen dünn aussehen.
Durch Hinzufügen eines Punktes erscheint man größer, durch Abziehen eines Punktes erscheint man kleiner.
Das könnte nicht vernünftiger sein.
Es ist so schön, schöner geht es nicht.
Sein Temperament war außergewöhnlich und übertraf das gewöhnlicher Männer.
Dieser Mensch dürfte in der Welt der Menschen nicht existieren; er ist ein Unsterblicher, der auf die Erde herabgestiegen ist.
Zwei Gedichtzeilen tauchten unbewusst in Bai Suzhens Gedanken auf.
Doch im nächsten Moment empfand sie statt Freude, Bewunderung und anderen positiven Gefühlen Misstrauen.
Der taoistische Priester vor ihr war zu perfekt; er schien aus dem himmlischen Reich zu stammen, was für sie keine gute Nachricht war.
Weil sie ein Dämon ist.
In menschlicher Gestalt in der Welt der Sterblichen zu leben.
Sie glaubte nicht, dass irgendjemand aus dem Reich der Unsterblichen nach ihr suchen würde, um etwas Gutes zu tun.
Sie schwieg jedoch und beobachtete, wie sich die Dinge entwickelten.
Sind Sie glücklich?
Als Lu Daoren erneut fragte, wandte er seinen Blick Xu Xian zu.
Er war sich seines eigenen Charmes natürlich bewusst.
Wer Unsterblichkeit anstrebt, wird naturgemäß nicht hässlich sein.
Er hatte sich vor langer Zeit einem Reinigungsprozess seiner Sehnen und seines Knochenmarks unterzogen, wodurch sein Körper wieder aufgebaut wurde.
Darüber hinaus ermöglichte ihm seine telekinetische Scanfähigkeit eine nahezu perfekte Körperverteilung.
Selbst die schönste Frau der Welt hat keine so gute Haut wie er.
Selbst der schönste Mann der Welt ist im Vergleich zu ihm nichts als Abschaum.
Das ist der grundlegende Unterschied zwischen Landwirten und dem einfachen Volk, und dieser Unterschied lässt sich nicht überbrücken!
Redest du von mir?
Nach einer langen Pause sprach Xu Xian schließlich und fragte.
Er blickte Lu Daoren an, sprachlos vor Staunen.
Weil der taoistische Priester vor ihm eine so elegante Ausstrahlung hatte.
Er schämte sich vor diesem taoistischen Priester.
"Natürlich bist du es. Bist du glücklich?"
Meister Lu kicherte und stellte weiterhin Fragen.
"Meister, mein Nachname ist Xu, nicht Fu! Sie haben mich wohl mit jemand anderem verwechselt."
Nach kurzem Zögern sprach Xu Xian schließlich zögernd.
Er wollte nicht mit „Nein“ antworten, aber ehrlich gesagt hieß er nicht Fu.
Wenn es ein Leben nach dem Tod gibt, würde er ganz sicher den Nachnamen Fu tragen wollen.
Sein Nachname war jedoch zeitlebens Xu.
Das ist der Nachname, den ihm seine Eltern hinterlassen haben, und er wird ihn niemals ändern!
Selbst im Angesicht dieses überaus eleganten taoistischen Priesters.
"..."
Nach kurzem Zögern erkannte Lu Daoren, dass Xu Xian ihn offenbar missverstanden hatte.
Glück und der Nachname Fu sind nicht dasselbe.
„Ich frage dich: Bist du glücklich?“
Lu Yun dachte einen Moment nach, dann sprach er wieder.
Diesmal, anders als zuvor, verwandelten sich seine Worte in große Buchstaben, die durch die Luft sprangen.
Es sah aus, als wäre es lebendig.