Eine Höhle ist ein sehr großer Raum.
Eine einzelne Zelle ist ein Mikrokosmos. Unzählige Zellen sind unzählige Mikrokosmen.
Schon allein an ihrer magischen Kraft kann man die Stärke der Unsterblichen erkennen.
Jede dieser Grotten birgt magische Kräfte, man kann sich also nur vorstellen, wie mächtig die Unsterblichen sind!
Und dies ist nur der erste Schritt zur Erlangung der Unsterblichkeit.
Der zweite Schritt zur Erlangung der Unsterblichkeit besteht darin, das innere Heiligtum im Körper in eine reale Welt zu verwandeln.
Eine Grotte als Himmel ist nichts anderes als ein Raum.
Die Welt impliziert wiederum oft die Anwesenheit von Lebewesen.
In der Grotte des Himmels trafen alle möglichen Gesetze aufeinander, was letztendlich zu einem qualitativen Wandel führte und nach und nach Lebewesen in ihr entstehen ließ.
Ursprünglich handelte es sich möglicherweise um einzellige Organismen, doch nach und nach wurden ihre Lebensstrukturen komplexer, woraus vielzellige Tiere entstanden, die sich schließlich zu primitiven Pflanzen und Tieren entwickelten.
Nach und nach entstanden Sporenpflanzen und Wirbellose; dann entwickelten sich Vögel und Reptilien; und schließlich erschienen Säugetiere und Affen.
Die Arten entwickeln sich ständig weiter und ihre Anzahl nimmt stetig zu: von eins auf zwei, von zwei auf drei, von drei auf zehn, von zehn auf hundert...
Am Ende lebten unzählige Lebewesen, darunter auch Menschen, in einer einzigen Zelle eines Unsterblichen.
Damals nannte man die Zellen natürlich nicht Zellen, sondern das Kristallreich.
Jede Nation und unzählige Wesen leben im kristallinen, göttlichen Reich der Unsterblichen und erleben dort alle Arten von Liebe, Hass und Groll. Sie halten sich für die mächtigsten Wesen der Welt, doch in Wirklichkeit sind sie nichts weiter als eine winzige Zelle in einem Unsterblichen.
Auf einer noch höheren Ebene, den sogenannten Mittleren Tausend Welten oder gar den Großen Tausend Welten, enthält eine einzige Zelle nicht nur Kontinente, sondern bringt auch Galaxien hervor, wie etwa Sonne, Mond, Sterne und Schwarze Löcher, die alle innerhalb einer einzigen Zelle eines Unsterblichen existieren.
Eine einzelne Zelle ist eine unendliche Galaxie.
Die gesamte Zellansammlung stellt einen vollständig Unsterblichen dar.
Diese uralten und mächtigen Wesen transzendieren räumliche Dimensionen, den Fluss der Zeit und den Fluss des Schicksals; keine Sprache kann ihre Größe beschreiben!
"Oh, was machst du denn hier?"
Gerade als Lu Daoren in Erinnerungen an die grenzenlose göttliche Macht der legendären Unsterblichen schwelgte, ertönte eine klare Stimme und störte seine Gedanken.
Ohne auch nur hinzusehen, wusste Lu Daoren, wie der Neuankömmling aussah.
Sie war ein Mädchen von reiner und zarter Erscheinung, wie eine Porzellanpuppe, die in ihren kleinen, feinen Händen eine Blume hielt.
In diesem Moment spiegelte sich Überraschung in ihrem kleinen Gesicht wider.
Ihre Tante erlaubte Männern nicht, in diese Welt einzutreten.
Selbst wenn es jemandem gelingt, hineinzukommen, wird er von meiner Tante getötet werden.
Jetzt sind zwei Männer hereingekommen! Was, wenn meine Tante das herausfindet und ihnen etwas zustößt? Das wäre furchtbar!
"Du solltest jetzt gehen, es ist hier nicht sicher!"
"Keine Sorge, Mädchen, ich bin da. Selbst wenn Gefahr droht, werde ich dich beschützen!"
Neben ihm verspürte der Gelehrte Zhu Xiaolian plötzlich einen Anflug von Rechtschaffenheit und nahm eine ehrfurchtgebietende und gerechte Haltung ein.
"Narr!"
Das Mädchen schüttelte innerlich den Kopf.
Wegen ihnen besteht die Gefahr.
Sie ist eine Frau, in welcher Gefahr könnte sie sich schon befinden?
"Keine Sorge, junge Dame, alles wird gut!"
Lu Daoren kicherte und sagte lächelnd: „Da wir nun schon mal hier sind, sollten wir das Beste daraus machen. Wäre die junge Dame bereit, uns herumzuführen?“
„Ich werde nicht Jungfrau genannt, ich werde Pfingstrose genannt!“
Das Mädchen rümpfte unbewusst die Nase, offenbar nicht ganz an die Art gewöhnt, wie der Mann sie ansprach, und antwortete ernst.
Nach einer kurzen Pause fuhr das Mädchen fort: „Du solltest besser schnell von hier verschwinden, sonst bist du tot, wenn deine Tante es herausfindet.“
„Könnte es sein, dass Miss Peonys Tante eine Serienmörderin ist? Warum sonst sollte sie uns umbringen wollen, sobald sie uns sieht?“
Der Gelehrte Zhu Xiaolian war zwar verwirrt, stellte aber eine Frage.
„Die Dinge in dieser Welt sind seltsam und unberechenbar, manchmal jenseits aller Erwartungen. Ich habe einmal gehört, dass eine Frau, die Liebeskummer hatte, untreue Männer gerne als Dünger benutzte. Vielleicht ist die sogenannte Tante ja genauso.“
Lu Daoren sagte ruhig.
"Ähm... was ist Dünger?"
Der Gelehrte fragte etwas verlegen.
Er hatte schon einige Bücher gelesen, aber das Wort „chemischer Dünger“ hatte er noch nie gehört.
Ich weiß nicht, wozu Dünger verwendet wird.
"..."
Lu Daoren war sprachlos.
Ein kurzer Blick mit seinem göttlichen Sinn verriet ihm, dass auch das Mädchen Peony neben ihm neugierig aussah; ihr zartes Gesicht verriet Wissensdurst und ließ deutlich erkennen, dass sie noch nie zuvor von dem Begriff „Dünger“ gehört hatte.