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Haupttext
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Kapitel Eins: Der Traum von der Rückkehr in die Tang-Dynastie
Kapitel 1
Spät in der Nacht trug ein alter Mann in einem baufälligen Haus ohne Dach einen Stapel Brennholz nach und legte ihn ins Feuer vor sich. Im Schein des Feuers verriet sein Gesicht sein hohes Alter; sein Haar war grau, sein Gesicht wettergegerbt. Doch seine Augen waren hell und durchdringend, und seine Bewegungen ließen nichts von seinem Alter erahnen.
Das schwache Feuerlicht erhellte kaum den ganzen Raum. In einer Ecke lag ein junger Mann, halbnackt, auf einem Haufen trockenem Gras; ob er bewusstlos war oder tief schlief, war unklar.
Er legte noch ein paar Holzscheite nach, wodurch das Feuer etwas heller brannte. Der alte Mann stellte das Holz, das er in der Hand hielt, beiseite, ging zu dem jungen Mann hinüber und berührte dessen Stirn. Nach einem Augenblick zog er die Hand zurück.
„Immer noch eine harte Nuss…“
Murmelnd zog er ein zerfetztes, undefinierbares Kleidungsstück unter sich hervor und bedeckte den jungen Mann damit. Dann setzte er sich wieder ans Feuer, holte ein dunkelgraues, fladenbrotähnliches Gebilde hervor und legte es zum Braten ins Feuer.
……
Lu Xuan verspürte einen stechenden Kopfschmerz, als wäre sein Hinterkopf aufgeplatzt. Ihm war schwindelig und er fühlte sich am ganzen Körper schwach. Er versuchte, die Augen zu öffnen, doch seine Lider fühlten sich wie verklebt an. Er versuchte, seinen Hinterkopf zu berühren, doch in dem Moment, als er die Bewegung ausführte, zitterte sein ganzer Körper. Da begriff er, dass es nicht nur Kopfschmerzen waren, sondern Schmerzen in seinem ganzen Körper, als wäre jeder einzelne Knochen gebrochen.
Was war geschehen? Er versuchte angestrengt, sich zu erinnern. Doch sein Kopf war wie leergefegt, er konnte sich weder konzentrieren noch an die einfachsten Dinge denken. Nach einigem Grübeln überkam ihn eine überwältigende Müdigkeit, und Lu Xuan fiel erneut in Ohnmacht.
Als er wieder erwachte, sah er nur ein schwaches, flackerndes Licht vor sich. Er war einen Moment lang wie betäubt, bevor er begriff, dass es ein brennendes Feuer war.
Bei näherem Hinsehen erkannte ich einen alten Mann, der am Feuer saß. Er trug eine Art zerlumpte, altmodische Kleidung und aß genüsslich etwas, das er in der Hand hielt.
Lu Xuan brauchte einen Moment, um seine Augen zu beruhigen. Dann sah er sich um und versuchte, sich zu orientieren. Genau in diesem Moment durchfuhr ihn erneut ein stechender Schmerz im Kopf. Kurz darauf erhielt er mehrere Nachrichten.
„Ah…“ Lu Xuan konnte einen Schrei nicht unterdrücken. Er sank erneut ins Stroh, sein ganzer Körper zuckte.
Der alte Mann, der daneben stand, seufzte. Dann holte er ein zerfetztes Tuch hervor, tauchte es in einen Wasserbottich neben sich und legte es Lu Xuan auf die Stirn.
Die plötzliche Kühle linderte Lu Xuans Krämpfe etwas. Sein Bewusstsein kehrte allmählich in seine eigene Kontrolle zurück.
„Danke“, sagte er schwach. Gerade eben hatte er sich an das Meiste von dem, was geschehen war, erinnert. Ja, er war in eine andere Welt zurückgekehrt.
Lu Xuan stammte ursprünglich aus der Arbeiterklasse der Stadt. Tagsüber ging er einer regulären Arbeit nach und abends verdiente er sich als freiberuflicher Autor im Internet etwas dazu. Obwohl es anstrengend war, verdiente er gut. Da er keine Freundin hatte, führte er ein sehr komfortables Leben.
Er verbringt seine Zeit damit, in Foren zu stöbern und gelegentlich in den Kommentarspalten anderer Romane vorbeizuschauen, um entweder seinen Neid auszudrücken oder einfach nur Beleidigungen auszustoßen. Genau, er hat auch noch einen dritten Job: den des Tastaturkriegers.
Ob es nun am übermäßigen Lesen von Romanen oder an zu harscher Kritik lag, er hatte irgendeine unbekannte Macht verärgert. Jedenfalls erwachte er und fand sich in einer anderen Welt wieder.
Er wurde in eine uralte Stadt versetzt. Er wusste weder, welcher Dynastie sie angehörte, noch wo er sich befand. Am beängstigendsten war jedoch, dass es sich anscheinend um eine Art gesetzloses Grenzgebiet handelte. Lu Xuan litt unter einer Schultersteife, einer Zervikalspondylose und anderen berufsbedingten Beschwerden, die beim Schreiben von Online-Romanen häufig vorkommen. Er war noch nie an einem Ort gewesen, an dem das wahre Gesetz des Dschungels herrschte.
Er scheiterte also schon am ersten Tag.
Wegen seines Akzents konnte er weder Han-Chinesen noch Nicht-Han-Chinesen verstehen. An Arbeit war nicht zu denken; selbst als er bettelte, verstand ihn niemand.
Er befand sich in einer Kleinstadt. Fast jeder, der auf d
……