Liu Xuan schämte sich und seufzte tief, seine Stimme voller Selbstvorwürfe. Es war alles sein eigenes Verschulden – sich geheimnisvoll und berechnend zu geben, selbstgerecht zu sein…
Ah Lai tröstete ihn schnell.
„Bai Guos Geliebte, Wang Biaohu, ist bereits verstorben.“
„Sie ist eine Frau, die ihren Rückgrat verloren hat und niemanden hat, der sie unterstützt.“
„Wir fahren wieder nach Norden, schleichen uns in ihr Anwesen ‚Ferne Berge und grüner Nebel‘ ein und retten deine Familie. Das sollte klappen.“
Liu Xuan schüttelte wiederholt den Kopf.
Was denkst du?
"Wer hat dir gesagt, dass Bai Guos Geliebter Wang Biao Hu ist?"
„Benutz doch mal deinen Verstand! Wenn Bai Guos Ehemann Wang Biaohu wäre, würde sie ihn dann hierher lassen?“
„Wang Biaohu ist nur ein Sündenbock. Bai Guos wahrer Ehemann ist Bei Zhihu! Zhao Xiaohu ist ihr gemeinsames Kind.“
Ah Lai war glücklich.
"Ich hätte nicht erwartet, dass du in einer Situation wie dieser so einen klaren Kopf bewahrst."
„Sie befürchten also, dass die Nordtiger mächtige Unterstützer haben, wie den Nord-Zhan Kui, der den Norden dominiert? Stimmt das?“
Liu Xuan fragte überrascht.
Ist das nicht so?
„Glaubst du, du kannst auf seinem Terrain ungehindert wüten?“
„Ist das nicht so, als würde man ein Ei gegen einen Felsen werfen? Ein Himmelfahrtskommando?“
Alai lächelte leicht.
„Ich möchte es dir nicht erklären.“
"Wer nicht aufgibt, hat keine Angst vor dem Tod."
"Kommen Sie morgen mit mir zu ihrem Anwesen 'Ferne Berge und grünes Haar', um die Person zu fordern."
Liu Xuan seufzte erneut tief: „Was für ein Hirngespinst, mein kleiner Liebling.“
Plötzlich fiel ihm ein, dass Alai sich um Xiao Jinxuan, Bei Zhankuis dritte Frau, gekümmert hatte. Er kannte zwar die Einzelheiten nicht, aber es gab noch einen Hoffnungsschimmer, und er fühlte sich sofort wieder voller Tatendrang.
In diesem Moment bemerkte A-Lai, dass sein Handy in der Tasche vibrierte. Er öffnete es und sah eine SMS von Shi Xiaolei: „Alles in Ordnung. Wollt ihr, dass wir alle die Nacht in unseren Gräbern verbringen?“
Ah Lai klatschte schnell dreimal in die Hände.
Mehrere Personen sprangen sofort von ihren Hinterhaltspositionen auf und flogen wie fröhliche kleine Vögelchen schnell zu Alais Seite.
Alle unterhielten sich angeregt und fragten sich, was mit den sechs Leichen geschehen solle.
A-Lai blickte auf die Krähenschwärme, die am Himmel kreisten, bemerkte einen tiefen Krater in der Nähe und wies alle an, die Schaufeln aus dem Baumstamm zu holen, die Leichen der vier Leibwächter und von Xiao Ying in den Krater zu ziehen, sie zusammenzutragen und provisorisch mit Schnee und Ästen zu bedecken, bis Luo Qing am nächsten Tag bei Tageslicht Leute bringen würde, um sich um die Angelegenheit zu kümmern.
Shi Xiaolei, die Alais geliebte Thompson-Maschinenpistole trug, trat gegen den toten Wang Biaohu und fragte verwirrt: „Warum hast du diesen Kerl nicht in die Grube gezogen?“
"Hä?"
"Ja?"
Alle waren neugierig und fragten:
Alai erinnerte sich an den feierlichen Eid, den er während ihres Sparringskampfes mit Wang Biaohu geschworen hatte, und erklärte kurz, wie Wang den Eid während des Kampfes wiederholt gebrochen hatte.
Alle berieten sich untereinander und stimmten einstimmig Alais Vorschlag zu, ihm eine einzigartige Vogelbestattung zu geben, um sein feierliches Gelübde zu erfüllen.
Ohne Umschweife machten sich alle sofort an die Arbeit.
Shi Xiaolei warf Alai die Thompson-Maschinenpistole zu und ging zurück zum Lieferwagen, um ihr Werkzeug zu holen.
Die anderen vier Personen begannen paarweise, die Last anzuheben und zu der Stelle zu tragen, an der Ah Lai stand.
Kurze Zeit später.
"Da! Da! Da!"
Plötzlich ertönten unerwartet drei scharfe Schüsse aus der Ferne.
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Kapitel 1021 Ein unerwartetes Ende
Ah Lai spürte instinktiv, dass etwas Unerwartetes geschehen war. Instinktiv griff er nach seiner Thompson-Maschinenpistole und stürmte in die Richtung des Feuers.
Während er rannte, sah er in der Ferne, dass Yulian im Schnee lag und Huiruo auf einen Mann einschlug und eintrat. Ihm war sofort klar, was vor sich ging.
Er schrie: „Aus dem Weg!“
Er nahm seine Thompson und feuerte eine Salve ab.
"Da da... da..."
Sie durchsiebten den Scharfschützen, der nicht völlig getötet worden war und noch bei Bewusstsein war, mit Kugeln und warfen ihm dann die Waffe zu.
Er half Yulian auf und untersuchte ihre Verletzungen.
Yu Lians Brust war rot von Blut gefärbt.