Milo lachte und sagte: „Du warst sowieso zum Scheitern verurteilt, also hattest du keine andere Wahl, als zu gehen!“
Alai fragte zögernd: „Wenn ihr mir die ‚Donnerkeil-Zen-Faust‘ übergebt, könnt ihr eure Sünden mit euren Verdiensten sühnen.“
Yuantong setzte ein unschuldiges Gesicht auf: „Das ist etwas, das vor langer Zeit passiert ist, woher sollte ich das wissen, wie sollte ich dafür bezahlen?“
Mile flüsterte Alai zu: „Wir haben bereits Leute losgeschickt, um sein Zimmer gründlich zu durchsuchen, aber wir haben nichts gefunden.“
Yayoi schlug Yuantong mehrmals ins Gesicht und sagte wütend: „Du hast dich mit fremden Mächten verschworen, um den Abt und uns beide illegal festzuhalten und zu schlagen, gewaltsam nach den Reliquien zu suchen und uns fast zu Tode zu prügeln. Glaubst du, wir wissen gar nichts?“
Als Yuantong das hörte, war er entsetzt.
Tingting war ratlos und wurde ängstlich.
Wortlos versiegelte Mi Le blitzschnell seinen Sprechakupunkturpunkt, nahm Yuan Tong auf den Rücken und verließ die Disziplinarhalle. Als die Touristen draußen dies sahen, versammelten sie sich und fragten, was los sei.
Alai sagte schnell: „Es ist nichts Schlimmes, ein Mönch ist krank, wir bringen ihn ins Krankenhaus, bitte machen Sie Platz.“
Als Yuantong dies hörte, war er erneut sprachlos und dachte bei sich: Das ist wieder so ein Fall, wo man dieselben Methoden gegen jemanden anwendet, und er stöhnte innerlich verzweifelt auf.
Die Buddhistische Vereinigung hatte am Tempel einen Kleinbus bereitgestellt, und Yuantong wurde gewaltsam in den Kleinbus gedrängt.
Der Abt und Mitglieder der Buddhistischen Vereinigung stiegen ins Auto, und Yayoi und Miro wurden zur Polizeiwache gebracht.
Taozi und Alai stiegen in Tingtings Geländewagen.
Taozi dachte, ohne Alai hätte sie beinahe ihre Jungfräulichkeit verloren und vielleicht sogar ihr Leben. Alai war ihr Schutzengel.
Tingting blieb den ganzen Weg über still.
Alai verstand, dass er Tingting den Plan nicht mitgeteilt hatte, um zu verhindern, dass sie die Information an Xiong Feng weitergab und so dessen Einmischung zu vermeiden, aber er konnte es nicht direkt aussprechen.
Auch Tingting begann, ein ungutes Gefühl bei Alai zu haben. Er verhielt sich geheimnisvoll und war immer weniger bereit, sich mit ihr zu beraten. Sie behielt eine düstere Miene bei und flehte Alai leise an: „Kannst du einen Weg finden, seine Haftstrafe zu verkürzen?“
Ah Lai schwieg und dachte bei sich: „Bei meinem Temperament würde ich ihn am liebsten totschlagen!“
„Gibt es zwischen euch beiden einen tiefsitzenden Hass? Eine bittere Fehde?“
Alai schwieg und dachte bei sich: „Je länger ich zuhöre, desto kälter wird es! Das ist eindeutig mehr als nur ein persönlicher Groll.“
„Können Sie bitte etwas sagen!“
Alai grübelte und analysierte und erkannte, dass Tingtings Familie immer noch ein starkes Zusammengehörigkeitsgefühl hatte...
(Ende dieses Kapitels)
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Kapitel 160 Flucht und Begehung von Straftaten
Der Geländewagen fuhr voran.
Es liegt etwa 100 Meter von der örtlichen Polizeistation entfernt.
Alai forderte Tingting auf, das Auto anzuhalten, und sagte: „Wie wäre es damit: Ich werde mit dem Abt und dem Vorsitzenden sprechen, damit Yayoi und Mile Yuantong zur Polizeiwache begleiten und sich dort stellen können.“
Alai verhandelte eine Zeitlang mit dem Abt und dem Vorsitzenden und konnte auch Yuantong überzeugen, seine Strafe zu mildern.
Der Abt faltete die Hände und sagte: „Amitabha, lass uns tun, was du sagst, Alai.“
Die Gruppe beobachtete, wie Yayoi und Miro Yuantong zum Tor der Polizeistation begleiteten, und erst dann verspürten sie ein Gefühl der Erleichterung.
Die drei näherten sich bis auf 20 Meter an die Polizeistation heran. Yuantong nutzte den Moment, als Yasheng und Mile unaufmerksam waren, riss sich von allen Fesseln los, duckte sich plötzlich und rannte wie von Sinnen davon.
Yayoi und Miroku erwachten aus ihrer Starre und nahmen sofort die Verfolgung auf...
Die Gruppe nahm schnell die Verfolgung auf.
Der Wachmann auf der Polizeiwache war fassungslos und hielt den Mann schnell an, um zu fragen, was los sei.
Dem Abt und dem Vorsitzenden blieb keine andere Wahl, als die Polizei zu rufen und die Situation zu erklären.
Nachdem die Polizei von der Situation erfahren hatte, entsandte sie umgehend Beamte, um die Fahndung einzuleiten.
Leider war dieser Yuantong sehr geschickt und schüttelte in seiner Verzweiflung schnell Yayoi und Miro ab, durchquerte mehrere Gassen und verschwand in einem Wald hinter dem Berg.
Und so begannen Alai und die Polizei ihre Suche auf dem Berg.
Ein paar Stunden später.
Zwei der Polizisten fanden Yuantong tief in den Bergen.
Yuantong bemerkte, dass einer der Polizisten eine Waffe hatte. Er täuschte eine Kapitulation vor, doch in dem Moment, als ihm der Polizist Handschellen anlegte, packte er plötzlich dessen Handgelenk und feuerte zwei Schüsse auf den anderen Polizisten ab.
"Peng! Peng!"
Der Polizist brach noch am Unfallort in einer Blutlache zusammen.
Ein weiterer Polizist, der festgenommen worden war, wurde hinausgeworfen, wobei seine Pistole durch die Luft flog.
Die beiden Personen fingen an zu streiten.
In diesem Moment tobte Yuantong wie ein tollwütiger Hund und setzte all seine erlernten Fähigkeiten ein, um dem Polizisten den Arm zu brechen.
Als Alai den Schuss hörte, erkannte er die Richtung und kam gerade noch rechtzeitig an. Er rief: „Yuantong! Warum ziehst du dich nicht vom Rand zurück!“
Yuantong wollte gerade die Pistole nehmen und anfangen zu töten, als er das Geräusch hörte und mit Schrecken feststellte, dass Alai ihm bereits mit einem Eisennagel auf den Handrücken geschlagen hatte.