Der Ringrichter betrat den Ring und sagte zu Alai: „Gute Leistung, diese Runde verdienst du mit einem KO! KO!“
Der „Krokodiljäger“ fühlte sich machtlos, doch er gab bis zum allerletzten Moment nicht auf. Sobald sich ihm eine Gelegenheit bot, würde er das Blatt wenden und ihm den Todesstoß versetzen. Er begann, Ah Lai ständig auf die Probe zu stellen und ihn mit Finten zu verwirren.
Ah Lai war bereits selbstsicher und konnte nicht länger warten. Er beschloss, zum Gegenangriff überzugehen. Er behielt seinen Gegner genau im Auge, ging in die Nahdistanz, täuschte einen Faustschlag an und trat ihm dann in die linke Beinrückseite. Sein Gegner ging sofort zu Boden und stand wieder auf.
Ohne zu zögern stürmte Ah Lai vor und trat erneut aus, wobei er das rechte Knie des Gegners traf.
Die andere Person fiel sofort wieder zu Boden, stand dann aber gleich wieder auf.
Alai sprang in die Luft und verpasste seinem Gegner einen doppelten Flugkick, der ihn von der Bühne krachen ließ.
Ah Lai dachte, damit sei die Sache erledigt.
Der Schiedsrichter sagte zu Alai: „Der K.o. wurde nicht erzielt; es ist eine Verlängerung erforderlich.“
"Hä? Noch nicht bewusstlos?"
Das Ergebnis steht bereits fest, was braucht es noch?
Bevor Alai weiter nachdenken konnte, wurde der „Krokodiljäger“ von den Leuten unten gewaltsam in den Ring gezerrt.
Das Publikum brach in Jubel aus und schrie: „Schlagt ihn! Schlagt ihn! Tötet ihn! Schlagt ihn hart!“ Die Rufe, Beleidigungen und Schreie stiegen und verebbten in Wellen.
Der Ringrichter, der am Rand des Rings stand, schrie A-Lai an: „Idiot! Bring ihn um!“
A-Lai kämpfte innerlich mit sich, sein Kopf war völlig leer.
(Ende dieses Kapitels)
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Kapitel 224 Gefährliche Situation
Der „Krokodiljäger“ sah eine Chance.
Plötzlich stürzte er sich wie ein Wahnsinniger auf Alai.
Sie umfassten Alais Hals fest mit beiden Händen.
Ah Lai verlagerte seinen Schwerpunkt schnell nach unten.
Der Körper der anderen Person sank zu Boden.
Ah Lai hielt den Atem an und kämpfte verzweifelt.
Die beiden rollten immer wieder im Ring herum...
Die Stimmung im Ring kippte plötzlich.
Im Publikum brach Chaos aus, viele schrien: „Erwürgt ihn! Erwürgt ihn jetzt!“
Alai packte blitzschnell das Handgelenk seines Gegners.
Mit einem Gebrüll befreite er sich mit aller Kraft.
Gleichzeitig drehte er den Kopf des „Krokodiljägers“ um und schlug mit dem Knie dagegen.
Der „Krokodiljäger“ wurde am Knie getroffen und war bereits im Sterben, kämpfte aber dennoch verzweifelt und biss einem der Männer mit den Zähnen in den Arm.
Alai befreite eine Hand und schlug dem anderen Mann hart aufs Kinn.
Der andere ließ ihn sofort los, Blut strömte aus seinem Mund.
Alai wich dem Angriff mit einer lässigen Rolle aus und stand dann mit einem Salto auf. Während der „Krokodiljäger“ wankend wieder auf die Beine kam, versetzte Alai ihm einen kraftvollen Tieftritt gegen das linke Bein. Ein Knacken war zu hören, und der Oberschenkel des Gegners drehte sich augenblicklich um neunzig Grad nach unten, sodass er nicht mehr aufstehen konnte.
Die Menge brach erneut in Jubel aus und skandierte: „Tötet ihn! Tötet ihn!“
Der Ringrichter, der neben dem Ring stand, schrie erneut: „Tötet ihn! K.o.! Tötet ihn!“
"Idiot!"
"Idiot! Idiot!"
"Geh und bring ihn um!"
Der Talentscout brüllte ungeduldig.
Als Ah Lai diese Situation sah, wurde ihm klar, dass die Sache kein Ende nehmen würde, solange der „Krokodiljäger“ nicht völlig ohnmächtig wurde.
Er dachte bei sich: „Tut mir leid, ich bringe dich nicht um. Wenn du nur kooperieren würdest.“ Blitzschnell griff er zu und riss dem „Krokodiljäger“ mit Gewalt das Krokodilkopf-Tattoo von der Brust, wobei er ihm ein Stück Brustmuskel abriss. Alles, was er hörte, war ein schweineartiges Kreischen des anderen.
Ungeachtet aller anderen Umstände hob Ah Lai den „Krokodiljäger“ mit einer Hand vom Boden auf und schlug ihm wiederholt mit dem blutigen Fleisch ins Gesicht.
Dem „Krokodiljäger“ waren die Augen blutverschmiert, und er fuchtelte wild mit den Armen in der Luft herum.
Alai landete eine Reihe von kritischen Treffern.
Der „Krokodiljäger“ hatte bald einen Kopf voller Blut und Gedärme, der einem Schweinskopf ähnelte.
Aus dem Publikum unterhalb der Bühne ertönten begeisterter Applaus, Jubelrufe und Schreie.
Sobald Alai losließ, brach der „Krokodiljäger“ wie eine Mauer zu Boden.
Einen Augenblick später trugen zwei Personen in weißen Kitteln rasch eine Trage herbei und brachten den bewusstlosen „Krokodiljäger“ von der Bühne.
Der Schiedsrichter erklärte das Spiel daraufhin für beendet.