„Ein weiser Mann weiß, wann er nachgeben muss; es ist Ihr Glück, dass unser Chef Sie bemerkt hat.“
„Sind Ihnen die Konsequenzen bekannt, wenn Sie die Anordnungen unseres Chefs ablehnen?“
Bai Guo nippte an seinem Tee und bemühte sich nach Kräften, seine innere Unzufriedenheit zu verbergen.
Qiu Guo kannte Bai Guos Absichten und zerbrach sich den Kopf über eine Lösung.
Eine erzwungene Beziehung ist niemals schön, und wer etwas erzwingt, wird niemals freundlich sein.
Die Atmosphäre im Wohnzimmer wurde plötzlich angespannt.
Im Augenblick.
Die kleine Lingbao, die neben Alai saß, hielt unwillkürlich Alais Hand und zitterte.
Auch Xiaolei spürte, dass etwas nicht stimmte. Ihr Herz raste, aber sie wagte es nicht, ihn zu unterbrechen, und versuchte krampfhaft, den Atem anzuhalten.
Alai wies Xiaolingbao an, das Bündel zu öffnen.
Lautlos holte er einen Beutel Liuwei Flavonoidtee (einen fertigen Speisetee) hervor, brühte ihn auf und reichte ihn Baiguo.
Ginkgo tat so, als sähe er es nicht und dachte bei sich.
Die Leute wären viel zu sehr damit beschäftigt, sich bei so jemandem einzuschmeicheln.
Du bist so undankbar, wie soll ich da mein Gesicht wahren?
Ich habe es bereits gesagt, wie könnte ich es zurücknehmen?
Ah Lai ist akribisch und scharfsinnig; er versteht Bai Guos Gedanken und weiß, dass sie nichts Gutes im Schilde führt.
„Das ist ein Tee mit sechs Flavonoiden.“
„Tee aus chinesischen Kräutern, der den Blutdruck, die Blutfette und die Blutviskosität senken kann.“
„Es hat eine signifikante Wirkung auf Angstzustände, Kopfschmerzen, Schwindel und durch Bluthochdruck verursachte Kopfschwellungen.“
„Es gibt schlichtweg kein Heilmittel gegen hartnäckige Migräne auf der Welt.“
„Die sogenannten berühmten Ärzte sind diejenigen, die nach dem Prinzip der Syndromdifferenzierung diagnostizieren und behandeln und das richtige Medikament für die richtigen Symptome verschreiben.“
„Das habe ich gerade getan.“
„Zusätzlich zu den Akupressurmassage-Fähigkeiten, die mir von meinen Vorfahren überliefert wurden.“
"Überlassen Sie Ihre Migränebehandlung mir."
Nachdem Bai Guo dies gehört hatte, fühlte er sich etwas besser, nahm dann das Getränk und trank es langsam aus.
In diesem Moment kam Xia Chenxis Mutter mit einer Thermoskanne herein, um Bai Guo Wasser einzuschenken.
Alai wusste, dass das alles eine von Xiaolei im Voraus inszenierte Falle war.
Er beobachtete sofort ihren Gesichtsausdruck und bemerkte, dass sie mehrmals hustete.
„Diese alte Dame, Ihrem Gesichtsausdruck nach zu urteilen, war Ihr Gesundheitszustand in letzter Zeit recht schlecht.“
Qiu Guo runzelte die Stirn, ungläubig.
"So ist sie eben, was ist denn mit ihr los?"
Ah Lai fragte gemächlich: „Alter Mann, Sie hatten doch eine Vorgeschichte mit Tuberkulose, und sie ist vor Kurzem wieder aufgetreten, nicht wahr?“
Xia Chenxis Mutter nickte und hustete mehrmals hintereinander: „Er ist wirklich ein Wunderarzt.“
Alai: „Da ist Blut in deinem Schleim, nicht wahr?“
Xia Chenxis Mutter nickte erneut.
„Das ist ein altes Problem.“
„Ich frage mich, ob mich der taoistische Priester auch heilen könnte.“
Qiu Guos Gesicht verdüsterte sich.
"Wer hat Sie ins Wohnzimmer gelassen?"
"Sie sind ein älteres Mitglied dieses Haushalts, wie konnten Sie die Regeln vergessen?"
Xia Chenxis Mutter stotterte.
„Ich … ich habe von den Leuten im Herrenhaus gehört, dass ein Wunderarzt gekommen ist.“
„Ich dachte mir: Wenn ich noch ein paar Tage lebe, wird es so weit sein.“
Während er sprach, hustete er plötzlich heftig und spuckte einen Mundvoll Blut aus.
Bevor sie ihren Satz beenden konnte, rief Qiu Guo scharf: „Runter!“
Xia Chenxis Mutter verstummte, griff hastig nach einer leeren Wasserflasche und ging hinaus, stolperte aber und fiel zu Boden.
Qiu Guo befahl sofort: „Chun Guo, zieh sie schnell weg!“
Ah Lai hielt sie schnell an und half ihr auf.
"Bitte warten!"
"Opa, ich möchte dich mal ansehen."