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„Superkräfte zur Revitalisierung der Landwirtschaft“
Kapitel Eins: Unerwartetes Unglück
"Okay, ich bin gleich da!"
Liang Xiaole steckte ihr Handy weg und verspürte einen Anflug von Glück. Sie warf einen Blick auf die Gegenstände auf ihrem Schreibtisch, steckte dann nur den goldenen Parker-Füller – mit dem sie Aufträge im Wert von über 100 Millionen Dollar unterzeichnet hatte – in ihre Handtasche, schloss die Tür und eilte in den Aufzug.
Der Aufzug war still; man spürte die Geschwindigkeit der Abfahrt überhaupt nicht. Im gegenüberliegenden Spiegel erblickte sich eine schlanke Gestalt: ein ovales, zartes und helles Gesicht mit zwei leichten Röten, einem Lächeln auf den Lippen und strahlenden, funkelnden Augen. Ihre Nase war gerade und rund, vergleichbar mit der von weiblichen Idolen. Langes, pechschwarzes Haar fiel ihr über die Schultern, und sie trug einen neuen, schneeweißen Trenchcoat, der ihre 1,68 Meter große Figur betonte und ihre Kurven perfekt zur Geltung brachte.
„Du hast so ein Glück!“, sagte Liang Xiaole und verzog das Gesicht, als sie ihr Spiegelbild betrachtete.
Liang Xiaole ist Absolventin der Universität für Finanzen und Wirtschaft in Stadt A. Ihr Vater ist Leiter des Bildungsamtes in einem Landkreis in Südchina, ihre Mutter arbeitet für den Frauenverband desselben Landkreises; beide sind Beamtinnen. Ihr älterer Bruder arbeitet beim Finanzamt in Stadt A und befindet sich derzeit im Auswahlverfahren für eine Beförderung zum stellvertretenden Abteilungsleiter. Die Familie ist zwar nicht extrem wohlhabend, aber finanziell gut gestellt.
Nach ihrem Universitätsabschluss lehnte sie das Angebot ihres Vaters ab, ihr eine Stelle im öffentlichen Dienst zu verschaffen, und ging stattdessen auf eigene Faust zu einem großen Unternehmen im asiatisch-pazifischen Raum, um ihre Ambitionen zu verwirklichen. Sie erfüllte seine Erwartungen, erzielte im ersten Jahr den höchsten Umsatz und wurde direkt zur Vertriebsleiterin befördert. Zu diesem Zeitpunkt schwebte sie auf Wolke sieben, voller Selbstvertrauen und Zufriedenheit.
Am meisten freut sie sich darüber, dass ihre Hochzeit nur noch eine Woche entfernt ist.
Ihr Freund Chen Xu, mit dem sie seit fünf Jahren zusammen war, machte ebenfalls Karriere bei der Hongyuan Company und war kürzlich zum Vizepräsidenten für Marketing befördert worden. Der Anruf, den sie gerade erhalten hatte, kam von Chen Xu. Sie hatten verabredet, zum Floristen zu gehen, um die Blumen für das Brautpaar sowie für die Begrüßung und Verabschiedung der Gäste am Hochzeitstag zu bestellen.
Es war Spätherbst, und frische Blumen waren teuer. Liang Xiaole schlug vor, Plastikblumen zu verwenden. Chen Xus Mutter war anderer Meinung und sagte, Plastikblumen seien zu kitschig, und: „Wir geben gerne Geld aus, solange es beeindruckend aussieht.“
Chen Xu ist der einzige Sohn der Familie Chen. Sein Vater besitzt ein Jadegeschäft, das dank seines geschickten Managements sehr profitabel ist, und das Familienvermögen beläuft sich auf über 100 Millionen Yuan. Chen Xus Mutter sagte: „Selbst wenn du nichts tust, wirst du für mehrere Generationen genug zum Leben haben.“ Um die jüngere Generation auf ein unabhängiges Leben vorzubereiten, ließen die Eltern ihren einzigen Sohn dennoch in die Gesellschaft hinausgehen, damit er seinen Lebensunterhalt verdienen, seine Fähigkeiten verbessern und sich einen eigenen Wert im Leben schaffen konnte.
Das von der Familie Chen für die Hochzeit vorbereitete Haus war eine einzigartige Villa. Vor dem Haus erstreckte sich ein Rasen, dahinter ein separater Garten, so groß wie zwei Basketballfelder. Obwohl der Garten von einer hohen Mauer umgeben war, wirkte er von innen wie ein Zaun aus verschiedenen Holzhölzern. Diese Gestaltung stammte von Liang Xiaole: Wunderschön gemaserte Kiefernstämme waren an die Mauern genagelt und bildeten so den Eindruck eines Zauns, was dem Ganzen einen rustikalen Charme verlieh.
Mitten im Garten befindet sich ein unregelmäßig geformtes, kreisrundes Schwimmbecken, das mit Kieselsteinen ausgelegt ist und einem natürlichen See gleicht. Das klare Wasser kräuselt sich, und ein Blick darauf vermittelt ein Gefühl von Frieden und Ruhe.
Rechts vom Garten befindet sich eine üppig grüne Rasenfläche, nicht sehr groß, nur etwa zehn Quadratmeter, auf der ein wunderschöner Osmanthusbaum gepflanzt ist.
Unter dem Osmanthusbaum hängen zwei kunstvoll gefertigte Rattanschaukeln, ein Blickfang im Innenhof. Jedes Mal, wenn Xiaole kommt, schaukelt sie darauf und genießt die Auf- und Abwärtsbewegung.
………………
"quietschen……"
Ein quietschendes Geräusch neben ihr riss Liang Xiaole aus ihren Gedanken. Sie drehte den Kopf und sah einen vertrauten schwarzen Mercedes neben sich parken. Die Fahrertür öffnete sich, und ein gutaussehender junger Mann stieg aus. Er war von mittlerer Statur, hatte ordentlich geschnittenes, leicht gescheiteltes Haar, ein kantiges Gesicht und wohlgeformte Augenbrauen. Seine rahmenlose Brille mit silbernem Rand unterstrich seine elegante Ausstrahlung. Sein weißes Hemd war tadellos, und seine dunkelblaue Krawatte saß perfekt. Sein Gesichtsausdruck verriet unverhohlene Zufriedenheit und ein strahlendes Lächeln.
Liang Xiaoles Gesicht strahlte vor einem freundlichen Lächeln. Sie warf einen Blick auf die Passanten und ihre Kollegen, die gerade aus dem Bürogebäude der Asien-Pazifik-Abteilung kamen, und unterdrückte den Impuls, auf sie zuzustürmen und sie zu umarmen. Schnell ließ sie sich auf
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