Xiao Mo kam grinsend heran und stupste Wu Miaoyin sanft an die Schulter.
„Tch, wenn du zustimmen willst, dann stimme doch zu“, sagte Wu Miaoyin gereizt.
"Hehe, wenn diese Person mich umwerben würde, hätte ich definitiv Ja gesagt, aber leider mag sie mich nicht einmal", sagte Xiao Mo und schüttelte den Kopf.
"Miaoyin, steig ins Auto, ich bringe dich nach Hause. Das ist mein neuer Porsche-Sportwagen, du bist die erste schöne Dame, die in mein Auto einsteigt."
Der Mann im Auto rief mit einem leichten Lächeln.
Die Mädchen um sie herum wurden noch neidischer und blickten Wu Miaoyin mit eifersüchtigen Augen an, da sie bemerkten, dass ihr Gesichtsausdruck eher unangenehm war.
„Nicht nötig, Fei Mingcheng, du kannst gehen.“
Ein Anflug von Abscheu huschte über Wu Miaoyins schöne Augen, und sie lehnte sofort ab.
Wow!
Die Mädchen um sie herum waren sofort überrascht. Sie hatten nicht erwartet, dass diese Frau den Besitzer des Wagens abweisen würde. Wären sie an seiner Stelle gewesen, hätten sie einsteigen wollen.
„Miaoyin, hör mal, es ist schon so spät und du gehst allein nach Hause. Was, wenn dir unterwegs etwas zustößt? Lass mich dich begleiten. Und Xiao Mo, du kannst auch mitkommen.“
Fei Mingcheng lächelte schwach und sprach weiter, obwohl in ihm ein Anflug von Wut aufstieg.
„Nicht nötig, es wurde bereits zugestellt.“ Wu Miaoyin empfand noch mehr Ekel, als sie seine Stimme weiter erklingen hörte.
"Hä? Wie ist das möglich? Ich habe angerufen... äh, wer war das denn?"
Fei Mingcheng hätte beinahe versehentlich verraten, dass er sie untersucht hatte, also korrigierte er sich schnell.
Wu Miaoyin blickte mit ihren schönen Augen umher, und als ihr Blick auf Yang Feng fiel, huschte ein Lächeln über ihre Lippen. In ihren roten, spitzen High Heels ging sie auf ihn zu und hakte sich selbstverständlich bei ihm ein.
"Das ist er."
Yang Fengs Lippen zuckten. Wurde er etwa als Schutzschild benutzt? Solche Szenen kannte er nur aus Filmen. Nie hätte er gedacht, so etwas im wirklichen Leben zu erleben.
Als Yang Feng die beiden weichen, großen Brüste auf seinem Arm spürte, stieg ein heißes Gefühl in ihm auf. Er dachte bei sich: „Schwester Wu ist wirklich gut bestückt; das muss mindestens Körbchengröße D sein!“
"Was?!", riefen Fei Mingcheng und die Menschen um ihn herum gleichzeitig überrascht aus.
Neben Yang Feng stand nur ein Leihfahrrad. Wollte sie etwa lieber Fahrrad fahren als einen Luxuswagen?
Das muss eine Fälschung sein.
Früher hieß es, die Leute würden lieber in einem Luxusauto weinen als auf einem Fahrrad lachen.
In diesem Moment hatte Fei Mingcheng, der im Auto saß, ein äußerst düsteres Gesicht. Dank des Wohlstands seiner Familie hatte er unzählige Studentinnen, Models und Schönheiten um den Finger gewickelt, bis er vor wenigen Tagen hier beim Kaffeetrinken eine so atemberaubende Frau sah – und erst da verspürte er den Wunsch, sie zu besitzen.
Allerdings wurde er von dem jungen Mann vor ihm besiegt.
Das eine ist ein gelbes Fahrrad, das andere ein Porsche-Sportwagen.
"Komm schon, Xiao Fengfeng, ich setze mich vor dich", sagte Wu Miaoyin und lachte leise.
Als Yang Feng diese süße Stimme hörte, bekam er sofort Gänsehaut. War das Schwester Wu? Hatte er sich etwa verlaufen?
„Was ist los?“, kicherte Wu Miaoyin, als sie Yang Fengs verdutzten Gesichtsausdruck sah. Sie strich ihm mit der Fingerspitze über die Brust und flüsterte ihm ins Ohr: „Hilf deiner Schwester.“
"Oh, okay." Yang Feng fasste sich schnell wieder, stieg auf das Leihfahrrad, machte Wu Miaoyin Platz, damit sie vorne sitzen konnte, und fuhr gemächlich unter den wachsamen Augen aller davon.
Die Schatten der beiden Personen und ihrer Fahrräder wirkten unter den Straßenlaternen lang und melancholisch.
Als Yang Feng die üppige und schlanke Schönheit in seinen Armen spürte, richtete sich sein Unterkörper auf, und er gab sein Bestes, das Fahrrad im Gleichgewicht zu halten.
(Ende dieses Kapitels)
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Kapitel 91: Killer-Internet
"Etwas piekst mich, es tut weh!"
Wu Miaoyin, die Beine über den Fahrradlenker geschlungen, errötete leicht, als sie sprach, und sagte kokett:
"Schurke!"
Yang Feng wirkte etwas verlegen, kicherte ein paar Mal und sagte: „Schwester Wu ist einfach zu verlockend. Wie wäre es, wenn du mit diesem kleinen gelben Auto zurückfährst? Ich kann im Nu nach Hause laufen.“
"Das reicht nicht. Bringen Sie mich einfach zur nächsten Kreuzung."
Wu Miaoyins Gesicht rötete sich leicht, als sie gereizt sagte.
"Okay." Yang Feng holte tief Luft, trat in die Pedale und erreichte schnell die vor ihm liegende Kreuzung, wo er langsam anhielt.
Nachdem Wu Miaoyin von ihrem Fahrrad abgestiegen war, lächelte sie Yang Feng an und sagte: „Vielen Dank für heute, Yang Feng. Dieser reiche Bengel hat mich die letzten Tage belästigt, deshalb wollte ich dich bitten, mich zu beschützen. Du hast doch nichts dagegen, oder?“
„Ein Vorschlag“, sagte Yang Feng beiläufig, während er von dem Ort wegradelte.
"Hehe, wie süß." Wu Miaoyin kicherte und murmelte, während sie zusah, wie Yang Fengs Gestalt immer kleiner wurde, als er sich entfernte.
...
Kurz darauf fuhr Yang Feng mit seinem gelben Fahrrad in das gewöhnliche Wohngebiet. Die Lichter waren schwach und die Umgebung war sehr ruhig.
Er stellte das Fahrrad beiseite, ein leichtes Lächeln umspielte seine Lippen, als ob er mit sich selbst spräche:
„Wie lange verfolgst du mich schon? Kommst du immer noch nicht raus?“